Rettung gescheitert

Super Aguri ist raus

Foto: Super Aguri 50 Bilder

Der finanziell angeschlagene F1-Rennstall Super Aguri hat am Dienstag (6.5.) angekündigt, den Rennbetrieb in der Königsklasse mit sofortiger Wirkung einzustellen. Damit sind auch die letzten Rettungsversuche gescheitert.

Der Honda-Vorstand hat getagt, wollte dem Verkauf des kleinen Super Aguri-Teams an einen Investor jedoch nicht zustimmen. Bis zuletzt lag ein Angebot der deutschen Weigl Gruppe auf dem Tisch, mit dem man zumindest den Rennbetrieb aufrecht erhalten hätte können. Honda hat sich dagegen entschieden. Nach dem Motto "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" ist nun Schluss mit dem sympathischen Rennstall, der den großen Werksteams bis zum Ende tapfer Paroli geboten hatte.

Der leidenschaftliche Kampf von Teamchef Aguri Suzuki und seiner Mannschaft war am Ende nicht von Erfolg gekrönt. Zu groß waren die Nackenschläge angefangen vom Absprung des Hauptsponsors bis hin zur ewigen Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Kundenautos. Trotzdem ist im abschließenden Statement weniger die Enttäuschung als der Stolz über das Erreichte herauszulesen: "Mit der Hilfe von Honda haben wir es irgendwie geschafft, das Team am Laufen zu halten."

Kein Happy-End

Allerdings sei es für die Zukunft zu schwierig, das Formel 1-Engagement fortzuführen. "Deshalb habe ich entschieden, das Team aus der Weltmeisterschaft zurückzuziehen", so Aguri. Nach zwei Jahren und vier Monaten als Teamchef gibt der Chef auf. "Noch heute stoppt das Team alle Rennaktivitäten", ließ Suzuki verlauten.

Auch wenn es von der japanischen Konzernmutter am Ende keine Unterstützung mehr gab, hegt der Teamchef keinen Groll gegen den langjährigen Chassis- und Motorenlieferant: "Ich möchte meinen tiefsten Dank an Honda, Bridgestone, die Sponsoren und allen anderen aussprechen, die uns in den vergangenen Jahren geholfen haben."

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