Daniel Riccardo Daniel Ricciardo
Daniel Ricciardo - Red Bull RB7 - F1 - Roadtrip USA - 2018
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Daniel Ricciardo - Red Bull RB7 - F1 - Roadtrip USA - 2018 34 Bilder

Ricciardo nicht im Urlaubsmodus

„Tagsüber Training, abends Netflix“

Daniel Ricciardo wartet in seiner Heimat Australien darauf, dass es mit der Formel 1 wieder weitergeht. Über Instagram hat der Sunnyboy jetzt ein erstes Lebenszeichen abgegeben.

Die Absage des Melbourne-Rennen hat Daniel Ricciardo besonders hart getroffen. Der Renault-Pilot befand sich schon voll im Heim-Grand-Prix-Modus, als die komplette Veranstaltung wegen der Corona-Gefahr kurz vor dem ersten Freien Training gestrichen wurde.

Nach der Enttäuschung reiste Ricciardo unverrichteter Dinge wieder aus Melbourne ab. Seitdem verbringt er die freie Zeit auf der Familienfarm im australischen Hinterland – zusammen mit Schafen, Pferden und Alpacas.

Langweilig ist dem 30-Jährigen dabei offenbar nicht. Statt im Formel-1-Auto auf Zeitenjagd zu gehen kurvt Ricciardo mit dem Trecker seines Vaters durch die Landschaft und schüttet Hindernisse für einen Motocross-Parcours auf. Ansonsten trainiere er tagsüber viel, abends stehe vor allem Netflix auf dem Programm, erzählt der Pilot in einem Instagram-Video des Renault-Accounts.

Ricciardo voll im Business-Modus

Der Vorjahres-Neunte versucht die Spannung hochzuhalten: "Es fühlt sich irgendwie so an, als läge die Weihnachtspause erst eine Woche zurück. Ich erlaube es mir aber selbst nicht, wieder zurück in den Urlaubsmodus zu schalten", so Ricciardo. Stattdessen befinde er sich voll im Business-Modus. "Das heißt, dass ich hier E-Mails beantworte und den ganzen Bürokram mache."

Die Spaßkanone aus Perth hat aber natürlich auch noch kreativere Sachen im Kopf: "Man klagt ja immer drüber, dass man sonst so wenig Zeit für andere Dinge hat. Jetzt gibt es endlich mal Zeit für neue Projekte. Ich habe letztens zum Beispiel ein paar Songtexte geschrieben. Einfach mal so habe ich ein paar Zeilen runtergeschrieben."

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Die Fans müssen sich aber keine Sorgen machen, dass Ricciardo ins Musik-Business einsteigt und der Formel 1 den Rücken kehrt. Die meiste Zeit des Tages geht für das Training drauf. Sein persönlicher Physio schickt regelmäßig Fitnesspläne per Mail, damit der Pilot nach der Pause direkt wieder voll durchstarten kann.

Nach der Auszeit werde er sogar besser in Form sein als vorher, erklärt Ricciardo: "Jetzt kann man endlich mal ein gutes Trainingcamp durchziehen", erklärt der Pilot zufrieden. "Man muss nicht reisen. Es gibt keinen Jetlag. Da kann man sich richtig intensiv fit machen. Und das Training bietet zudem eine gute Gelegenheit, seine Wut loszuwerden."

Monaco-Ausfall macht Ricciardo traurig

Gerne würde Ricciardo natürlich sofort wieder in sein Rennauto steigen. Aber noch ist kein Ende der Corona-Krise in Sicht. "Ich fahre aktuell noch keine Runden in meinen Kopf. Ich weiß ja nicht, welches Rennen als nächstes anstehen wird. Ich habe mir gestern aber mal ein paar Onboard-Aufnahmen von Monaco angeschaut. Das war etwas traurig. Das hat wehgetan", gibt der Pilot zu.

Der Krise versucht der Renault-Fahrer aber auch ein paar positive Seiten abzugewinnen: "Ich denke, die Leute bleiben zuhause und achten jetzt mehr auf ihre Gesundheit." Große Sorgen scheint sich der Pilot nicht zu machen. Selbst leere Supermarkt-Regale sind auf seiner Farm kein Thema: "Wir haben hier noch einen guten Vorrat an Klopapier. Es gibt außerdem auch noch genug Servietten und Taschentücher. Und zur Not haben wir ja immer noch einen Pool."

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