Ricciardo im Duell mit Alonso

"Gute Vorbereitung für 2014"

Daniel Ricciardo - GP Indien 2013 Foto: Red Bull 44 Bilder

Daniel Ricciardo hat zum ersten Mal seit Monza wieder gepunktet. Trotzdem war der Toro Rosso-Pilot über seinen zehnten Platz enttäuscht. "Da lag mehr drin." Gefallen hat ihm das Duell mit Fernando Alonso. "Das war eine gute Vorbereitung für 2014".

Endlich wieder ein Punkt. Der erste seit Monza. Bei Toro Rosso ist seit dem Umstieg auf die 2012er Reifen der Wurm drin. Deshalb war es wichtig, den Trend umzukehren und mal wieder Flagge zu zeigen. Daniel Ricciardo holte als Zehnter nach drei Nullrunden endlich wieder einen Zähler.

Doch der Australier war enttäuscht. "Ich dachte während des Rennens, dass da mehr drin liegt als nur ein Punkt." Was lief am Ende schief? Ricciardos Bauchgefühl sagte ihm, dass etwas mit dem Timing der Boxenstopps nicht stimmte. "Ich muss mir erst die Fakten des Rennens noch einmal anschauen. Nach meinem Empfinden bin ich nach meinen Boxenstopps immer in den Verkehr geschickt worden. Ich konnte den Vorteil der frischen Reifen nie richtig nutzen."

33 Runden mit den harten Reifen

Mit dem ersten Reifensatz blieb der künftige Red Bull-Pilot 33 Runden auf der Strecke. "Ab Runde 30 meldeten sich die ersten Vibrationen. Es war aber nicht besonders schwierig, so lange draußen zu bleiben. Vielleicht wäre es sogar noch etwas länger gegangen."

Den weichen Reifensatz wurde der Australier mit einem Mittelstint los. Toro Rosso holte Ricciardo schon nach fünf Runden wieder an die Box. Die Angst vor einem Safety-Car bestimmte die Taktik. Sonst hätte man die weichen Reifen auch am Ende des Rennens fahren können.

Ricciardo kämpft mit Sutil und Alonso

Der Elfte des Trainings kehrte als Neunter aus der Startrunde zurück. "Nach meinem verpatzten Start in Singapur habe ich viel an meinen Starts, aber auch an der ersten Runde gearbeitet. Ich bin zufrieden, dass ich mich in diesen beiden Disziplinen gesteigert habe." Zeitweise lag Ricciardo auf Platz 3.

In Runde 13 musste er dem nach vorne stürmenden Sebastian Vettel Platz machen. Der Weltmeister war nicht sein Gegner. Ricciardo fuhr gegen Adrian Sutil, Paul di Resta und Fernando Alonso. Teilweise im Fernduell, aber zum Schluss auch im Rad-an-Rad-Duell. Alonso biss sich an Ricciardo die Zähne aus.

Der Toro Rosso-Pilot sah das Duell mit dem Spanier schon mit Blickrichtung 2014, wo er hofft, öfter gegen den Ferrari-Piloten zu kämpfen. "Ich musste schauen, dass ich die Bremspunkte exakt finde, hatte die Augen aber auch noch vorne auf Sutil. Für mich war es eine gute Lehrstunde mit Alonso zu kämpfen. Ich sehe es als Vorbereitung für nächstes Jahr."

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