Zielgerade - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013 xpb
Streckenfahrzeug - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013
Williams - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013
Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013 94 Bilder

Rillen in der Zielgeraden

Sind die ersten 12 Startplätze schlecht?

Die Zielgerade von Spa-Francorchamps bietet ein ungewöhnliches Bild. Auf den ersten zwölf Startplätzen verlaufen Rillen quer über die Straße. Der Asphalt dahinter ist wie immer. Sebastian Vettel fürchtet, dass die Fahrer auf den ersten zwölf Positionen beim Start weniger Grip vorfinden.

Sind die ersten zwölf Startplätze ein Vorteil oder ein Handikap? Die Zielgerade von Spa bietet dieses Jahr ein uneinheitliches Bild. Auf dem Abschnitt der ersten zwölf Startplätze verlaufen Rillen schräg über die Straße. Der Rest der Zielgeraden sieht aus wie immer.
 
Sebastian Vettel hatte schon die Gelegenheit bei seiner Streckenvisite den Abschnitt genauer zu inspizieren. "Auf den Rillen hast du wahrscheinlich einen kleinen Nachteil beim Beschleunigen. Der Reifen liegt auf weniger Fläche auf."

Rillen sorgen für bessere Drainage

auto motor und sport hat bei FIA-Rennleiter Charlie Whiting nachgefragt, was es mit den Rillen auf sich hat und warum sie nur auf einem begrenzten Abschnitt in den Asphalt gefräst wurden. Die Antwort ist simpel. "In diesem Abschnitt läuft bei Regen das Wasser über die Piste. Die Rillen sorgen für eine bessere Drainage."
 
"Wir haben in Brasilien sehr gute Erfahrungen mit diesem Trick gemacht. Dort gibt es vier Stellen auf der Strecke, auf denen Rillen eingezogen wurden. Nächstes Jahr kommt in Spa zwischen den Kurven 11 und 12 eine zweite Passage hinzu. Auch dort gibt es bei Regen häufig Probleme mit schlecht abfließendem Wasser."

Bei Regen sind die ersten Startplätze besser

Die Verantwortlichen glauben nicht, dass die ersten zwölf Startplätze groß benachteiligt sind. Hätte die FIA Sorgen gehabt, das Feld könnte sich in La Source stauen, hätte sie ihre Zustimmung zu den Asphaltkorrekturen nicht gegeben.
 
Der Anlauf in die erste Kurve ist mit 265 Metern sowieso relativ kurz. Einige Teams haben bereits über mögliche Nachteile beim Start geklagt. Sie könnten am Sonntag vielleicht anders drüber denken. Wenn es nass ist, bietet der gerillte Asphalt den besseren Grip. Weil dort das Wasser besser abfließt.

Keine Startübungen auf der Zielgeraden

Die FIA wird den Teams auch keine Startübungen auf der Zielgeraden mehr erlauben. In der Vergangenheit war dies der Fall, weil die Zielgerade in Spa bergauf führt. Man hat aber in Abu Dhabi 2012 schlechte Erfahrungen mit Trainingsstarts auf der Zielgeraden gemacht.

Die Ingenieure haben im Bestreben, die Startprozeduren zu optimieren, in einigen Fällen des Guten zu viel getan. Und da ging der Schuss nach hinten los. "Wir hätten da fast einen bösen Startunfall gehabt", erzählt Whiting. Deshalb bleibt es auch in Spa dabei: Wer Starts üben will, muss das an der Boxenausfahrt tun.

Zur Startseite
Motorsport Aktuell Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2013 Strikte Grenzen für Sturz und Reifendruck Pirelli geht auf Nummer sicher
Mehr zum Thema GP Belgien (Formel 1)
Lewis Hamilton - GP Spanien 2019
Aktuell
Nico Hülkenberg - Renault - GP Spanien 2019
Aktuell
Charles Leclerc - GP Spanien 2019
Aktuell