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Robert Kubica

Formel 1-Rückkehr mit Pirelli-Hilfe?

Robert Kubica arbeitet aktuell an seinem Comeback. Um ins Formel 1-Auto zurückzukommen, könnte er 2013 als Testfahrer bei Pirelli Kilometer sammeln. Sportchef Paul Hembery stünde einer solchen Lösung nicht im Weg. "Wenn er körperlich dazu in der Lage ist."

Mit seinen ersten Rallye-Auftritten hat Robert Kubica zuletzt wieder Schlagzeilen geschrieben. Der ehemalige BMW- und Renault-Pilot ist nach der schweren Verletzung vor anderthalb Jahren wieder zurück im Cockpit. Mit ein paar Starts im Rallye- oder Sportwagen-Bereich will sich der schnelle Pole aber nicht abgeben. Sein Ziel bleibt weiter eine Rückkehr in die Formel 1, ließ er zuletzt verlauten.

Schwieriger Weg zurück in die Formel 1

Mangels Testmöglichkeiten ist es allerdings sehr schwer einzuschätzen, ob und wann Kubica wieder bereit für den Einstieg in das Monoposto ist. Angeblich habe der 76-fache Grand Prix-Starter noch Probleme mit der Bewegungsfreiheit des rechten Arms. Und kein Teamchef würde ihm einen Vertrag geben, bevor nicht sicher ist, dass Kubica voll einsatzfähig ist.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, wie der Rekonvaleszent seine Tauglichkeit unter Beweis stellen könnte. Im Gegensatz zu normalen Formel 1-Teams darf Reifenausrüster Pirelli jederzeit mit einem F1-Auto Testfahrten durchführen, um neue Mischungen auszuprobieren. Wie Pirelli-Sportchef Paul Hembery in Singapur bestätigte, gibt es noch keinen offiziellen Testfahrer für das kommende Jahr.

"Wir suchen einen Fahrer, dem wir helfen können zurück in die Formel 1 zu kommen, nachdem er rausgefallen ist. Oder einen jungen Fahrer, den wir trainieren können, damit er den Sprung schafft", erklärte Hembery.

Pirelli sucht Fahrer wie Kubica

Auf Anfrage von auto motor und sport, ob Robert Kubica ein passender Kandidat wäre, reagierte Hembery ungewöhnlich aufgeschlossen. " Es wäre eine Möglichkeit. Ich weiß nicht, ob er momentan überhaupt in der Lage ist, den Job zu machen. Aber es ist auf jeden Fall die Art Fahrer, die wir suchen."

Aktuell gäbe es aber keinen Kontakt mit dem Polen, was Hembery gerne ändern würde. Auch im Rallye-Bereich könnte sich Pirelli eine Zusammenarbeit vorstellen. "Ich habe schon seit einiger Zeit nicht mehr mit ihm gesprochen. Wir arbeiten schon an ein paar Projekten, bei denen er beteiligt sein könnte."

Aber auch ein Formel 1-Engagement hält Hembery für denkbar. "Wenn er körperlich dazu fähig ist und ein Jahr mit uns verbringt, würde ihn das sicher in eine gute Position bringen, vielleicht 2014 zurückzukommen. Das wäre wirklich wunderbar, wenn wir das machen könnten. "

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