Robert Kubica übersteht letzte OP

Der Fahrplan zum Kubica-Comeback

Robert Kubica Foto: xpb 19 Bilder

Robert Kubica hat am Sonntag (28.8.) die letzte Operation am verletzten rechten Ellenbogen gut überstanden. Renault-Teamchef Eric Boullier plant schon die nächsten Schritte auf dem Weg zum Comeback in der kommenden Saison.

Am sechsten Februar schockte die Nachricht vom Rallye-Unfall Robert Kubicas die Formel 1-Welt. Knapp sieben Monate später kann immer noch niemand sagen, wie gut die Chancen auf das geplante Comeback in der Saison 2011 wirklich stehen. Klar ist nur: Kubica arbeitet hart an der Rückkehr ins Formel 1-Auto.

Während mit Bruno Senna schon der zweite Ersatzmann in Spa im Einsatz war, musste der Rekonvaleszent erneut unters Messer. Die italienischen Ärzte nahmen sich am Sonntag (28.8.) noch einmal den rechten Ellenbogen Kubicas vor, um die Beweglichkeit des Gelenks wieder vollständig herzustellen.

Letzte Kubica-Operation erfolgreich

Wie der Renault-Rennstall erklärte, wurden die Ziele der Operation zu 100 Prozent erfüllt. Komplikationen seien nach Informationen der Ärzte nicht aufgetreten. Die Mediziner beschrieben den Eingriff als "totalen Erfolg".

Kubica denkt auch im Krankenhaus nur an die Formel 1. Nach dem Aufwachen habe er als erstes nach dem Ergebnis von Spa gefragt. Nach ein paar Tagen in ärztlicher Betreuung soll er wieder entlassen werden und sein Aufbauprogramm fortsetzen.

Teamchef Eric Boullier bestätigte auf Nachfrage von auto motor und sport noch einmal, dass er für 2012 fest mit dem Polen plant. "Nach der Operation kann es sich endlich voll auf das Comeback vorbereiten", erklärte der Franzose.

Formel 1-Test im 2009er Renault

Auch das Team bereitet sich bereit auf eine Rückkehr des Cockpit-Personals vor. Der erste Schritt ist ein Formel 1-Testlauf im Simulator. Da Renault kein eigenes Modell besitzt, muss Kubica wohl ausweichen. Eine Möglichkeit wäre der Simulator des ehemaligen Toyota-Teams in Köln.

Teamchef Boullier denkt bereits an den nächsten Schritt. "Wir wollen ihm ein 2009er Formel 1-Auto für den ersten Test vorbereiten", erklärte der 37-Jährige in Spa. Erst in der Sommerpause durfte Rennfahrerin Maria de Villota mit dem zwei Jahre alten Renault R29 ein paar Runden auf der Strecke in Paul Ricard drehen. Einen genauen Zeitplan für den ersten Einsatz von Kubica gibt es aber noch nicht.

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