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Robert Kubica & George Russell - Formel 1 - 2018
Robert Kubica - Fans - F1-Test - Budapest - 1. August 2018
Robert Kubica - GP Singapur 2018
Robert Kubica - Williams - F1-Test - Budapest - 1. August 2018 31 Bilder

Sponsoren-Deal und Ersatzfahrer-Vertrag

Kubica dockt bei Alfa Romeo an

Robert Kubica bleibt der Formel 1 erhalten. Der polnische Rennfahrer hat einen Vertrag als Ersatzfahrer bei Alfa Romeo Racing unterschrieben. Zusammen mit dem Piloten bekommt das Schweizer F1-Team auch noch einen neuen Hauptsponsor.

Dass sich Robert Kubica nicht mit der Pleitensaison bei Williams endgültig aus der Königsklasse verabschieden will, war schon länger bekannt. Doch weil es keine freien Renncockpits mehr gab, blieb für den 35-jährigen Krakauer nur noch die Suche nach einem Job als Reservepilot. Die Optionen des Kanada-Siegers von 2008 hatten sich am Ende auf Haas, Racing Point und Alfa Romeo reduziert.

Kurz nach dem Jahreswechsel wurde nun die Entscheidung verkündet: Kubica wird für die Saison 2020 in Hinwil beim Sauber-Rennstall andocken. Neben seinem Job als Ersatzmann für Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi wird Kubica vor allem Simulatorarbeit für die Ingenieure verrichten. Der Rennstall hat in diesem Bereich gerade groß in neue Technik investiert.

Kubica-Comeback bei Sauber

Für Kubica ist es die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Zum Start seiner Karriere hatte der Rennfahrer zwischen 2006 und 2009 insgesamt 57 Rennen für das Team aus Hinwil absolviert, das damals noch als Werksteam von BMW fungierte.

Robert Kubica - BMW F1.08 - GP Kanada 2008
Wilhelm
Robert Kubica startete seine Karriere bei Sauber. 2008 feierte er in Montreal seinen einzigen Grand-Prix-Sieg.

„Ich freue mich riesig, jetzt dieses neue Kapitel in meiner Karriere zu beginnen. Das Team hat immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es ist toll, hier in Hinwil immer noch ein paar von den alten Gesichtern zu sehen. Natürlich haben sich die Zeiten und die Umstände geändert, aber ich bin überzeugt, dass ich den gleichen Ehrgeiz und Hunger finden werde, um erfolgreich zu arbeiten.“

Das Formel-1-Team, das seit dem vergangenen Jahr unter der Marke Alfa Romeo in der Königsklasse an den Start geht, bekommt noch einen Zusatz in der offiziellen Bezeichnung. Künftig stehen die Autos aus Hinwil unter dem Namen „Alfa Romeo Racing Orlen“ in der Nennliste. Der polnische Mineralöl-Konzern PKN Orlen, der schon länger mit Robert Kubica als Markenbotschafter wirbt, steigt als neuer Großsponsor ein.

Neuer Sponsor-Vertrag dank Kubica

Die Firmenlogos sollen künftig prominent auf den Autos und dem Equipment zu sehen sein. Teamchef Frederic Vasseur freut sich sowohl über die damit verbundene Finanzspritze als auch über die personelle Verstärkung. „PKN Orlen ist der perfekte Partner für uns. Und wir freuen uns natürlich sehr über die Rückkehr von Robert und können es kaum erwarten, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.“

„Er ist ein Fahrer, den man nicht lange vorstellen muss. Einer der brillantesten seiner Generation und einer, der mit seinem Kampf zurück in den Rennsport nach seinem schweren Rallye-Unfall die wahre Bedeutung der menschlichen Willenskraft bewiesen hat. Sein Feedback wird auf unserem Weg nach vorne von unschätzbarem Wert sein“, so Vasseur.

Neben dem Job als Simulator-Fahrer bei Alfa Romeo arbeitet Kubica auch noch an einem Engagement in der DTM. Die Chancen stehen gut, dass der Pilot 2020 ein Cockpit bei BMW ergattern wird. Wie man hinter den Kulissen hört, müssen aktuell noch ein paar letzte vertragliche Fragen verhandelt werden, bevor Kubica sein Können auch wieder auf der Rennstrecke zeigen kann.

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