Robert Kubica

Spannung in der ersten Kurve

Robert Kubica Foto: BMW-Sauber 25 Bilder

BMW-Pilot Robert Kubica fiebert dem Saisonauftakt in Melbourne (29.3.) bereits entgegen. Dabei warnt der Pole allerdings vor Kollisionen mit den sperrigen Frontflügeln im Startgetümmel.

An die Ausmaße und das ungwöhnliche Design hat sich Robert Kubica nach eigener Aussage schon gewöhnt. Die Gefahr von Kollisionen ist damit aber noch nicht gebannt: "Die Schwierigkeit liegt darin, dass man seine äußeren Enden aus dem Cockpit nicht sehen kann, weil sie von den Vorderrädern verdeckt werden", erklärt der Krakauer.

Vor allem im Startgetümmel, wenn alle Autos Rad an Rad eine Lücke suchen, herrsche verstärktes Risiko: "Ich bin mal gespannt, was in Melbourne in der ersten Kurve passiert. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir deutlich mehr beschädigte Frontflügel sehen als bisher."

Gemischte Gefühle beim Thema KERS

Einen Vorteil könnte Kubica am Start jedoch durch das neue Hybrid-System KERS erhalten. Sobald die 100 km/h-Marke erreicht ist, dürfen die Piloten den Boost-Knopf drücken. Trotzdem hat der BMW-Pilot gemischte Gefühle zum Thema KERS: "Weil ich groß und entsprechend schwer bin, kann ich weniger Ballast nutzen und habe dadurch einen Nachteil bei der Gewichtsverteilung im Auto."

Eine große Diät konnte der 24-Jährige in seinem Vorbereitungsprogramm nicht halten. "Meine Fitness war gut, also konzentrierte ich mich darauf, diesen Stand für die neue Saison zu halten. Viele Fahrer haben wegen KERS abgenommen, aber aufgrund meiner Erfahrung aus der letzten Saison weiß ich, wo hier meine Grenzen liegen."

Trotz aller Nachteile beim Ausgleichsballast will Kubica im direkten Zweikampf auf der Strecke aber auch nicht auf die neue Technik verzichten: "Das KERS hilft definitiv auf der Geraden, wenn man ein Auto überholen will, das kein KERS hat." Dennoch glaubt der Pole nicht, dass durch die neuen Regeln das Überholen dramatisch erleichtert wird.

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