Robert Kubica - Formel 1 sutton-images.com
Williams - Museum - Lager - 2017
Williams FW13 - Museum - Lager - 2017
Williams FW26 - Museum - Lager - 2017
Williams - MG Metro - Museum - Lager - 2017
Williams - Museum - Lager - 2017 32 Bilder

Kubica testet in Abu Dhabi

Nächster Schritt zum F1-Comeback

Williams bestätigt Robert Kubica für die Testfahrten nach dem Saisonfinale. Daneben fahren noch Einsatzfahrer Lance Stroll und Renault-Ersatzmann Sergey Sirotkin. Das deutet auf ein Shootout zwischen Kubica und dem Russen.

Es ist einer der drei letzten offenen Plätze für die Formel 1-Saison 2018. Williams sucht nach einem zweiten Fahrer neben Lance Stroll. Der Traditionsrennstall verzichtete auf eine Vertragsverlängerung mit Felipe Massa. Stattdessen will man einen neuen Mann an die Seite des kanadischen Youngsters setzen. Davon verspricht man sich neuen Auftrieb für das Team bei der Entwicklungsarbeit für den FW41 und eine neue Referenz für Stroll.

Die Liste der Kandidaten reichte in den letzten Wochen von Robert Kubica, Paul di Resta und Daniil Kvyat bis hin zu den Sauber-Fahrern Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson. Zwischendurch fiel auch der Name Sergey Sirotkin. Der Russe darf sich berechtigte Hoffnungen auf ein Cockpit machen. Genauso wie Kubica. Beide bestreiten für Williams nach dem Saisonfinale die Testfahrten in Abu Dhabi. Die zweitägigen Probefahrten drehen sich eigentlich um die Reifengeneration 2018. Pirelli stellt erstmals alle Reifenmischungen für die nächste Saison bereit. Williams zweckentfremdet die zwei Tage gewissermaßen für Vergleichsfahrten zwischen den Piloten.

Williams heiß auf Kubica-Verpflichtung

Für Kubica ist es der nächste Schritt auf dem Weg zu einem Sensations-Comeback in der Königsklasse. Der Test des 32-Jährigen aus Krakau war in den letzten Wochen ein offenes Geheimnis im Fahrerlager. Es wird für den Polen das zweite Mal sein, dass er ein aktuelles Formel 1-Auto testet. Bei den Testfahrten in Ungarn durfte der Sieger des GP Kanada 2008 bereits in einen Renault R.S.17 steigen. Für Williams übte Kubica bisher nur in einem 2014er Modell. Ebenfalls in Ungarn.

Williams ist heiß auf eine Verpflichtung des Polen. Ein Vertrag rückt näher. Der Abu Dhabi-Test ist die letzte Absicherung, ob Kubica mit seinem lädierten rechten Arm nach einem Rallye-Unfall 2011 wirklich ein Formel 1-Auto der aktuellen Generation konstant schnell über die Distanz bewegen kann. Und ob er nicht zu stark bei der Lenkarbeit beeinträchtigt ist. Kubica fährt den FW40 am Dienstagvormittag, ehe Stroll am Nachmittag übernimmt. Das ermöglicht Williams einen Vergleich zwischen Stammfahrer und möglichem zweiten Fahrer. Am Mittwoch bekommt Sirotkin seine Chance. Der Russe, derzeit dritter Fahrer bei Renault, steuert den Williams am Vormittag. Dann übergibt er an Kubica. Der Traditionsrennstall kann an einem Tag demnach beide Kandidaten vergleichen. Vor allem bei Renault machte man sich für Sirotkin stark. Die Ingenieure verwiesen immer wieder auf die Qualitäten des 22-Jährigen und dessen Arbeitsmoral. Auch Nico Hülkenberg hat eine hohe Meinung von Renaults Ersatzmann.

Für die restlichen Hoffnungsvollen auf das zweite Williams-Cockpit bedeutet die Nominierung von Kubica und Sirotkin einen Rückschlag. Ansonsten sind nur noch die zwei Plätze bei Sauber zu besetzen. Im Schweizer Rennstall gelten Marcus Ericsson und Charles Leclerc als die Favoriten.

Motorsport Aktuell Brendon Hartley - Pierre Gasly - Toro Rosso - GP Brasilien 2017 Toro Rosso gibt Fahrer bekannt Hartley und Gasly fahren 2018

Seit dem GP Mexiko bilden Brendon Hartley und Pierre Gasly die...

Mehr zum Thema Williams F1
George Russell - Williams - GP Ungarn 2019
Aktuell
McLaren Mercedes Test 2006
Aktuell
Claire Williams - Formel 1 - 2019
Aktuell