Romain Grosjean

Gute Stimmung im Lotus-Lager

Romain Grosjean Lotus F1 Test 2012 Barcelona Foto: xpb 30 Bilder

Mit zwei Barcelona-Bestzeiten hat sich Lotus-Neuzugang Romain Grosjean perfekt auf den Saisonauftakt in Australien vorbereitet. "Ich würde am liebsten direkt Koffer packen", erklärte der Franzose. Die Welt scheint in Ordnung im Lotus-Lager.

Romain Grosjeans erster Auftritt in der Formel 1 im Jahr 2009 dauerte nur sieben Rennen. Ohne einen einzigen WM-Punkt wurde der Franzose nach der Saison vom damaligen Renault-Team aussortiert. Doch der 25-Jährige fand wieder einen Weg nach oben. Nach dem Titel in der GP2 soll 2012 nun endlich der Durchbruch in der Königsklasse gelingen. Der Start bei den Wintertests hätte kaum besser sein können.

Grosjean zufrieden mit Dauerlauf

Schon in Jerez fuhr Grosjean die schnellste Zeit aller Neuwagen-Piloten. Mit zwei Bestzeiten in der letzten Barcelona-Testwoche ließ er erneut aufhorchen. Am Freitag war der Chassisfrust schon wieder vergessen, der dem Team zuvor vier Testtage kostete. Das reparierte Auto lief nach den KERS-Problemen am Vortag wie ein Uhrwerk.

Wichtiger als die Tagesbestzeit auf weichen Reifen und mit wenig Sprit im Tank war aber die Rennsimulation am Nachmittag. Grosjean kam mit drei Boxenstopps über die Distanz und fuhr dabei konstant gute Zeiten. "Das war sehr interessant. Ich habe schon lange nicht mehr so lange im Auto gesessen", blickte der Franzose auf die 66 Runden am Stück zurück.

Lotus besser als Ferrari?

"Wir haben viel gelernt und sind sehr zufrieden mit der Simulation. Das gibt uns Mut für das erste Rennen in Melbourne." Auch über die neuen Reifen konnte Grosjean neue Erkenntnisse gewinnen. "Je nach Fahrstil kann man die Haltbarkeit der Pirellis sehr stark beeinflussen", so die erste Lektion nach den insgesamt 197 Runden von Barcelona.

In puncto Reifenverschleiß scheint der Lotus nicht schlecht aufgestellt. Zumindest besser als der Ferrari. "Ich bin mal hinter Fernando Alonso hergefahren. Der war richtig am Kämpfen", grinste Grosjean zufrieden.

Nur mit der Kommunikation mit seinen neuen Ingenieuren haperte es noch etwas. "Es ist etwas gewöhnungsbedürftig mit einem französischen und einem japanischen Ingenieur, wenn die einem nacheinander aufs Ohr quasseln." Generell fühlt sich Grosjean aber gut gerüstet für den Saisonstart in Australien. "Die Stimmung ist gut. Das Auto sieht gut aus. Ich würde am liebsten direkt die Koffer packen."

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