Romain Grosjean - HaasF1 - GP Russland - Sotschi - Formel 1 - Donnerstag - 27.9.2018 sutton-images.com
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Es wird eng für Romain Grosjean

Zittern bis zum GP Mexiko

Der Vertrag von Romain Grosjean bei HaasF1 soll in der kommenden Woche verlängert werden. Trotzdem muss der Franzose zittern. Er hat bereits 9 Strafpunkte. Wenn er vor dem GP Mexiko noch ein Mal die blauen Flaggen missachtet, setzt er ein Rennen aus.

In der Fahrerwertung der Formel 1 liegt Romain Grosjean mit 27 Punkten auf Platz 14. Die Sünderkartei der FIA führt der HaasF1-Pilot mit 9 Punkten an. „Mir wäre lieber, Romain sammelt die Punkte auf der Strecke“, scherzt Teamchef Guenther Steiner. Für Grosjean wird es langsam eng. Bei 12 Punkten muss er ein Rennen aussetzen. Die nächsten Strafpunkte verfallen erst beim GP Mexiko. „Romain wird die nächsten drei Rennen etwas vorsichtiger fahren müssen“, kündigt Steiner an. Sein Fahrer wundert sich: „Ich wurde im letzten Jahr vier Mal bestraft. An drei dieser Strafen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern.“

Drei Punkte hat man schnell kassiert. So wie in Singapur. Das Ignorieren der blauen Flaggen wird in schweren Fällen hart geahndet. Da gibt es gleich drei Punkte auf einmal. Grosjean findet diese Strafe unverhältnismäßig hoch. „Es tut mir leid für Lewis. Ich wollte ihn nicht blockieren. Aber es ist nicht so einfach, schnell aus dem Weg zu gehen, wenn du selber in Zweikämpfen steckst. Bei einem Nachtrennen ist die Sicht nach hinten auch nicht so toll. Ich habe erst nach elf Minisektoren reagiert. Es hat Lewis Zeit gekostet, aber nicht das Resultat verändert. Er hat trotzdem noch gewinnen.“

Rennen ohne blaue Flaggen besser

Grosjean will trotz der heiklen Situation nicht den Fuß vom Gas nehmen. „Ich werde sicherstellen, dass ich keine dummen Sache mache. Aber wir brauchen als Team jeden Punkt. Dafür muss ich alles geben und kann nicht vorsichtiger fahren.“ Guenther Steiner hält das System der blauen Flaggen für kontraproduktiv. „Es wäre für die Rennen viel besser, wenn wir wie in der IndyCar-Serie komplett auf blaue Flaggen verzichten. Das würde die Rennen viel spannender und unberechenbarer machen. Blaue Flaggen belohnen nur die Fahrer an der Spitze nach dem Motto: Die Reichen werden noch reicher.“

Grosjean würde so weit gar nicht gehen. „Das große Problem ist doch, dass wir sechs Autos haben, die zwei bis drei Sekunden schneller sind als der Rest. Deshalb sieht der Rest von uns nach der halben Renndistanz schon blaue Flaggen. Wenn du dann wie ich in Singapur hinter einem Auto steckst, das sechs Sekunden langsamer ist, kommt es zu solchen Situationen. Wenn die Autos im Feld enger zusammenliegen würden, kämen diese Probleme erst gar nicht auf.“ Immerhin gibt es gute Nachrichten für den 32-jährigen Wahl-Schweizer. Sein Vertrag wird verlängert werden. „In Japan wissen wir mehr“, meint Grosjean vielsagend.

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