Ross Brawn

"Gutes Jahr für Fans"

Foto: Reinhard

Ross Brawn, das Strategie-Ass von Ferrari outete sich bei der Präsentation des neuen Ferrari F2005 als großer Befürworter der neuen Regeln.

"Im letzten Jahr war es doch so, dass ein Auto mit vollem Tank und neuen Reifen genauso schnell war wie ein Auto mit leerem Tank aber abgefahrenen Reifen", erläuterte der Ferrari-Technikchef. "Deswegen war Überholen oftmals praktisch unmöglich." In diesem Jahr aber betrage der Unterschied zwischen halbvollem und leerem Tank mindestens zwei Sekunden, da beim Boxenstopps nur nach getankt werden darf, das Wechseln der Reifen jedoch verboten ist. Dies erlaubt Erfolg versprechende Attacken auf den Vordermann. "Es wird für die Fans hoffentlich sehr interessant", prognostizierte der Brite mit verschmitztem Lächeln.

"Wenn man gut abschneiden will, muss man sich die Reifen intelligent einteilen. Die Rennen werden in den Schlußphasen sehr spektakulär werden" sagt Brawn." Sportchef Jen Todt assistiert: "Es wird bestimmt interessant zu sehen, was mit den Motoren in den jeweils zweiten Rennen passieren wird." 2005 müssen die Triebwerke erstmals erst nach zwei komplette Rennwochenenden gewechselt werden. Zuwiderhaldlungen werden mit den Verlust von zehn Startpositionen bestraft.

Brawn: "Viel Potenzial für Spaß

Dicke Überraschungen könnten sich nach Ross Brawns Meinung auch aus der Tatsache ergeben, dass die Reifenwahl für das Rennen bereits am Freitagabend getroffen werden muss. Bislang musste sich die Teams erst Samstag Mittag festlegen. "Da steckt Potential drin für viel Spaß."

Der Ferrari-Ingenieur widerspricht auch der gängigen Meinung, wonach in diesem Jahr Einstopp-Rennen üblich sein werden. "Ich halte Zwei-Stopp-Rennen für wahrscheinlicher", meint der Technikchef." Schließlich müsse man das zweite Qualifikations-Training am Sonntag Morgen mit derjenigen Benzinmenge bestreiten, mit der man auch ins Rennen geht. "Viel wird natürlich davon abhängen, wie das Samstagstraining gelaufen ist."

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