Rückschlag für BMW und Mercedes

Foto: dpa

Ausgerechnet die Teams, die verzweifelt versuchen, Ferrari und BAR-Honda einzuholen, konnten ihre Hausaufgaben in den vergangenen Wochen nicht erledigen.

Die Renngötter scheinen sich mehr denn je auf die Seite der Roten geschlagen zu haben. Williams-BMW, McLaren-Mercedes und Renault kämpfen um den Anschluss, aber das Wetter machte ihre Bemühungen weitgehend zunichte.

Während der letzten zwei Testwochen vor und nach Imola hatten die Topteams jeweils sechs Testtage eingeplant, doch mindestens die Hälfte davon fiel aus. In Silverstone, wo McLaren, Williams und Renault ihr Glück versuchten, fiel an dreieinhalb von sechs Tagen Regen, in Paul Ricard wurden die gleichen Teams eineinhalb Tage von starkem Wind gebremst.

Pat Symonds: "Verlorene Zeit"

Technik-Chef Pat Symonds schimpfte: "Das war verlorene Zeit." Die Williams-Presseabteilung schickte erstmals in dieser Saison keine Testrzusammenfassung an die Redaktionen. Es gab weder brauchbare Rundenzeiten noch Erkenntnisse. Bei McLaren hoffte man, bis zum Spanien-GP (9.5.) das neue Aerodynamik-Paket besser zu verstehen. Das Ergebnis: Fehlanzeige.

Derweil aalte sich das Weltmeister-Team in der Frühlingssonne Italiens. Ferrari testete bei beten Bedingungen sechs Tage in Mugello und teilweise parallel in Monza. Während das Team von Michael Schumacher in einer Woche auf 2300 Testkilometer kam, brachte McLaren-Mercedes in zwei Wochen nur 700 Kilometer zustande. Renault und Williams-BMW liegen mit 1000 Kilometern nur unwesentlich besser im Rennen.

Die Sonne scheint auf BAR

Lachen tut die Sonne zur Zeit sonst nur auf das Team von BAR-Honda. Die Mannschaft von David Richards entschied sich trotz Teamsitz in England gegen Silverstone und rückte ebenfalls nach Mugello aus. Auch BAR spulte ohne Hindernisse 2300 Testkilometer ab.

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