Carlos Sainz - Renault - GP USA 2017 - Qualifying sutton-images.com
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Sainz auf Anhieb im Q3

Renault froh um neue Fahrerbesetzung

Renault hat mit Carlos Sainz auf das richtige Pferd gesetzt. Der Spanier qualifizierte sich in seinem ersten Rennen für sein neues Team auf Platz 7. Nico Hülkenberg muss eine Motorenstrafe absitzen und startet aus der letzten Reihe.

Für Renault geht es um viel. Der Werksrennstall will weg von Platz 8 im Konstrukteurspokal. Botschafter Alain Pr ost hält es zwar vermessen, das zu Saisonbeginn ausgegebene Saisonziel anzupeilen, aber ein bisschen besser als im Moment sollte sich Renault nach Ansicht des Professors doch platzieren. Mit Carlos Sainz könnte es klappen. Endlich hat Renault zwei Fahrer, die punkten können. Obwohl es für Nico Hülkenberg vom 19. Startplatz schwierig wird. „Punkte werden eine harte Nuss. Da müsste schon ein SafetyCar in die richtige Zeit fallen.“ Immerhin, so Hülkenberg, könne man in Austin gut überholen.

Der 30-jährige Deutsche muss eine Motorstrafe absitzen, weil sein Antrieb mit dem fünften Motor, dem fünften Turbolader und der sechsten MGU-H bestückt wird. Das bedeutet 20 Startplätze minus. Ob sich der Wechsel auf die jüngste Ausbaustufe von Renault gelohnt hat, wird man vielleicht erst beim übernächsten Rennen in Brasilien wissen. „Wir müssen noch die Einstellungen optimieren. Bis jetzt spüre ich noch keinen dramatischen Power-Anstieg.“

Für Sainz beginnt Teil 2 der Karriere

Carlos Sainz setzte am Samstag seine Eingewöhnungsphase bei Renault fort. „Bis jetzt läuft alles glatt. Ich gewöhne mit immer besser an das Auto. Es gibt aber schon noch zwei, drei Kurventypen, in denen ich mehr rausholen könnte. Für mich ist das alles eine Lernphase, die reibungsloser abläuft, als ich gedacht habe. Es ist trotzdem vieles anders in diesem Auto im Vergleich zum Toro Rosso: Die Balance des Autos, die Servolenkung, das Gefühl auf der Bremse. Wenn dann noch schwierige Bedingungen herrschen wie heute mit dem Wind, dann fehlt mir noch die absolute Sicherheit.“

Nico Hülkenberg - Renault - GP USA 2017 - Qualifying
Wilhelm
Hülkenberg fuhr im Qualifying nur im ersten Abschnitt mit.

So gesehen gilt der 7.Startplatz als voller Erfolg. „Ich muss sehr happy mit dem Verlauf des Trainings sein. Überhaupt, wie schnell ich mich in dieses Team eingefunden habe. Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht. Sie gab mir das Gefühl, willkommen und erwünscht zu sein. In der Fabrik in Enstone habe ich das erste Gefühl dafür bekommen, was es bedeutet für ein Werksteam zu fahren. An diesem Wochenende beginnt Teil 2 meiner Karriere.“

Sainz will die restlichen vier Rennen dazu nutzen, sich eine gute Startbasis für 2018 zu erarbeiten. „In diesem Jahr muss ich meinen Fahrstil dem Auto anpassen. Nächstes Jahr will ich so weit sein, dass wir das Auto mir anpassen.“ Über seine Rückkehr in den Red Bull-Kader 2019 will der Spanier gar nicht nachdenken. „Das ist zu weit weg. Ich konzentriere mich jetzt voll darauf, Renault im nächsten Jahr maximal zu helfen.“

Sainz lobt Hülkenberg und umgekehrt

In Hülkenberg sieht Sainz den idealen Teamkollegen. Einen der ihn fordern und ans Limit treiben wird. „Wir wissen alle, wie schnell Nico ist. Er ist die beste Referenz, die ich mir wünschen kann.“ Hülkenberg gibt das Kompliment zurück: „Carlos hat sich rasch und gut akklimatisiert. Er ist schnell und arbeitet hart. Genau das, was wir brauchen. Das ist gut für das Team, und wir werden uns harte Kämpfe liefern.“

Das erste Duell konnte der Rheinländer nicht ausfechten. Nach dem Q1 entschied Renault, das Auto mit der Startnummer 27 in der Garage zu halten. „Natürlich hätte ich Lust gehabt, zu zeigen, was geht. Aber heute waren andere Dinge wichtiger.“ Zum Beispiel Reifen sparen und keine extra Kilometer im hohen Power-Modus auf den Motor zu fahren.

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Lewis Hamilton startet den GP USA 2017 von der Pole-Position.

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