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Saison 2020 soll gerettet werden

F1-Boss hofft auf 15 bis 18 GPs

Noch ist kein Ende der Corona-Krise in Sicht. Die Verantwortlichen der Königsklasse wollen die Saison 2020 aber nicht vorzeitig abschreiben. F1-Boss Chase Carey hofft, dass man dieses Jahr wenigstens noch 15 bis 18 Rennen durchziehen kann.

Auf der Rennstrecke musste die Action gestoppt werden. Doch hinter den Kulissen des F1-Zirkus wird weiter fleißig gearbeitet. In der Formel-1-Zentrale in London schmieden die Verantwortlichen jetzt schon Pläne für die Zeit nach dem Coronavirus. Auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt noch keiner sagen kann, wann die rennfreie Zeit enden wird.

In einem offenen Brief wandte sich F1-Boss Chase Carey höchstpersönlich an die Fans. Der US-Amerikaner in Diensten von Rechteinhaber Liberty Media bat die Zuschauer um etwas Geduld: "Noch weiß keiner, wann sich die Situation verbessert, aber irgendwann wird sie sich verbessern. Und dann werden wir bereit sein, wieder Rennen zu fahren", versicherte Carey.

Saisonbeginn im Sommer

Man sei fest entschlossen, die Saison 2020 durchzuführen. "Allerdings sind wir uns natürlich bewusst, dass im aktuellen Plan weitere Verschiebungen drohen. Unsere Partner und wir erwarten jedoch, dass die Saison noch irgendwann in diesem Sommer losgehen kann und es dann einen überarbeiteten Kalender mit 15 bis 18 Rennen geben wird."

Chase Carey - F1 - 2019
Wilhelm
Chase Carey versprüht Optimismus. Der F1-Boss will so viel wie möglich von der Saison 2020 retten.

Um ausgefallene Rennen unterzubringen wurde bereits die traditionelle Sommerpause vom August in den März und den April vorgezogen. Die F1-Fans sollten sich laut Carey noch auf weitere Planänderungen einstellen: "Wir erwarten, dass die Saison über das ursprünglich angedachte Ende am 29. November hinausgehen wird und dass die Reihenfolge und die Daten der Rennen deutlich vom ursprünglichen 2020er Kalender abweichen werden."

Konkrete Infos im nächsten Monat

Aktuell sei es noch nicht möglich, konkrete Terminverschiebungen zu kommunizieren. Carey hofft aber, dass man im Laufe des kommenden Monats schlauer sei, wenn mehr Informationen zur Corona-Lage in den Grand-Prix-Gastgeberländer verfügbar sind und sich die Ausmaße der Reisebeschränkungen abschätzen lassen.

In der Zwischenzeit wolle man daran arbeiten, die E-Sport-Angebote auszubauen und neue innovative Formate, wie zum Beispiel die Netflix-Dokumentationsreihe zu entwickeln. Damit erhoffen sich die Bosse zusätzliche Umsätze, um die Einnahmen-Ausfälle durch die Grand-Prix-Absagen wenigstens etwas abzufedern.

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Die Formel 1 arbeitet an verschiedenen Kalender-Szenarien.

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