Saisonauftakt

Ferrari demoralisiert die Gegner

Foto: dpa

Update ++ Team-News ++ Bereits auf seiner ersten fliegenden Runde des Freien Trainings am Vormittag rund um den Albert Park von Melbourne desillusionierte, demotivierte und demoralisierte der sechsfache Weltmeister die komplette Gegnerschaft – vielleicht sogar für den Rest der Saison.

Es war ein typischer Schumacher-Auftritt: von höchster Güte, in reinster Art und Weise, in der puresten Form. Schumacher absolvierte die 5,303 Kilometer lange Strecke in einer Zeit von 1,25,127 Minuten, 0,716 Sekunden weniger als der inoffizielle Rundenrekord, den Teamkollege Rubens Barrichello mit seiner Trainingsbestzeit 2002 aufgestellt hatte. Ratlosigkeit und verzweifelte Blicke in den Kommandoständen von Williams, Renault und McLaren. Mehr musste Schumacher im einstündigen Vormittagstraining nicht beweisen. Es war eine Duftmarke mit  dem Charakter einer Ohrfeige.

Auch am Nachmittag waren Schumacher, Ferrari und Bridgestone das Maß der Dinge. Mit einer Zeit von 1.24,718 legte er nochmals 0,409 Sekunden nach. Fuhr Schumacher am morgen insgesamt nur vier Runden, legte er am Nachmittag immerhin 15 Umläufe zurück. Und wie am Vormittag war Teamkollege Rubens Barrichello Zweitschnellster. Der Brasilianer, der am Morgen einen Rückstand von 0,234 Sekunden aufwies, folgte nachmittags mit nur noch 0,108 Sekunden Rückstand. Ein weiteres Jahr der Ferrari-Dominanz scheint sich anzubahnen.

Der Rest abgeschlagen

Auf Rang drei, mit bereits über einer Sekunde Rückstand folgte Jarno Trulli, der am heutigen Freitag (5.3.) seinen Teamkollegen Fernando Alonso morgens und auch nachmittags im Griff hatte. Der Spanier folgte hinter BAR-Pilot Jenson Button auf dem fünften Rang. Auf den Rängen sechs und sieben dann die beiden Williams-BMW von Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya, gefolgt von Vorjahressieger David Coulthard im ersten McLaren-Mercedes, der bereits knapp anderthalb Sekunden Rückstand zu Schumacher aufwies. Sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen absolvierte das Training hinter Lokalmatador Mark Webber auf Rang zehn, 1,861 Sekunden zurück.

auto motor und sport Kaderpilot Nick Heidfeld im ersten Jordan schaffte den 19. Rang, zwei Plätze hinter Grand Prix-Debütant Christian Klien im zweiten Jaguar (minus 3,006 Sek.) und 3,108 Sekunden hinter Schumachers Bestzeit. Heidfelds Teamkollegen Giorgio Pantano und der Odenwälder Timo Glock belegten die beiden letzten Plätze. Glock, im Vorjahr wie Klien noch in der Formel 3-Euroserie unterwegs, agiert in dieser Saison als dritter Jordan-Fahrer im Freitagtraining, um dem Team entscheidende Impulse für die Wahl der Reifen zu geben. Jedoch nach nur vier Runden am Nachmittag rollte Glock auf der Strecke aus.

Michael Schumacher verließ zwei Mal kurz die Strecke, ohne freilich den Ferrari zu beschädigen. Montoya, Takuma Sato und Cristiano da Matta (zwei Mal) legten die ersten Dreher der Saison auf die Bahn.

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