Samstagstraining

Barrichello Schnellster

Foto: dpa

Beim letzen freien Training zum Großen Preis von Italien war Rubens Barrichello der Schnellste. Zweiter wurde Williams-BMW-Fahrer Juan Pablo Montoya, dritter Jenson Button (BAR-Honda). Michael Schumacher wurde Siebter.

Das Trainingsergebnis beim letzten Freien Training verspricht ein spannendes Rennen: Zwischen dem Schnellsten und dem Neunten lagen gerade einmal fünf Zehntelsekunden. Eine derartige Leistungsdichte hat die Formel 1 seit Jahren nicht mehr erlebt. Was diese Zeiten aber wirklich wert sind, wird sich erst im heutigen Zeittraining (11.9.) ab 13 Uhr zeigen. Denn gelegentlich kommt es vor, dass Teams mit lächerlich geringer Benzinlast im Freien Training auftrumpfen.

Bei den letzten Übungsfahrten vor dem für die Startaufstellung entscheidenden Einzelzeitfahren setzte sich Rubens Barrichello blendend in Szene. Der Brasilianer verwies Juan Pablo Montoya (Rückstand 0,098 Sekunden) und Jenson Button auf die Plätze. Der BAR-Honda-Fahrer war um knapp zwei Zehntelsekunden langsamer als der Ferrari-Fahrer.

Michael Schumacher im zweiten Ferrari machte am Vormittag ein langes Gesicht. Der Deutsche kam nur auf Platz sieben – hinter seinem Teamkollegen, beiden BAR-Honda einem McLaren-Mercedes (Räikkönen) und einem Renault (Alonso).

Für reichlich Kleinholz sorgte Jordan-Fahrer Giorgio Pantano. Beim Anbremsen der ersten Schikane verlor der Italiener die Kontrolle über sein Auto. Der Jordan stellte sich quer und in rodelnder Fahrt krachte er dann in den gerade in die Schikane einbiegenden Minardi von Zsolt Baumgartner. Bei beiden Autos gingen die Radaufhängungen k.o. Die Fahrer blieben unversehrt. Es ist das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass der Ungar unschuldig in einen Unfall verwickelt wurde. In Spa war Baumgartner von Jenson Buttons BAR aus dem Rennen gekegelt worden.

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