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Sao Paulo-Qualifikation im Regen

Wer pokert mit Regen-Setup?

GP Brasilien 2009 Foto: dpa 34 Bilder

Pünktlich am Freitagabend kam der große Regen in Sao Paulo. Für das Qualifying rechnen alle Teams mit feuchten Bedingungen. Im Rennen soll es aber wieder trocken sein. Die Frage nach der richtigen Abstimmung wird zum Pokerspiel.

06.11.2010 Tobias Grüner

Regen in Sao Paulo ist nichts ungewöhnliches. Schon viele Rennen wurden in der brasilianischen Metropole von schlechtem Wetter heimgesucht. Erst in der vergangenen Saison goss es über der Piste in Strömen. Wegen zahlreicher Unterbrechungen dauerte das feuchte Schauspiel mehr als zweieinhalb Stunden - so lange wie noch keine Qualifikation zuvor.

Sau Paulo im Regen

In diesem Jahr hatten viele gehofft, von Niederschlägen verschont zu werden. Der Termin für den Grand Prix wurde im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Wochen nach hinten in den brasilianischen Frühling hinein verschoben. Doch die Prognosen waren schon zu Wochenbeginn eindeutig: Eine Regenfront hatte sich angekündigt, die Sao Paulo pünktlich am Freitagabend erreichte.

Wenn sich nicht doch noch eine große Wolkenlücke auftut, wird das Qualifying im Nassen ausgetragen. Für die Teams nicht immer eine leichte Aufgabe. "Im Regen können sich die Bedingungen sehr schnell ändern. Man sieht sehr wenig. Es droht Aquaplaning und die Gefahr für Fehler ist größer", erklärt Brasilien-Kenner Michael Schumacher die Probleme. "Vor allem für die Jungs, die ganz vorne um die WM kämpfen, ist das sicherlich keine willkommene Abwechslung."

Teams müssen schnell reagieren

Bei den Teams sind die Vorbereitungen auf den Regen längst getroffen. Schwierig wird die Situation dadurch, dass für den Rennsonntag wieder trockene Bedingungen herrschen sollen. "Wir müssen auf alles vorbereitet sein, um im Ernstfall schnell reagieren zu können", gibt sich Red Bull-Pilot Sebastian Vettel betont locker. 2009 klappte das allerdings nicht. Genau wie Lewis Hamilton schaffte der Heppenheimer noch nicht einmal den Einzug in die zweite Runde und startete nur auf Platz 16.

Die große Frage stellt sich beim Thema Abstimmung. Wird jemand das Risiko eingehen und im Qualifying mit einem Regensetup fahren, um sich eine gute Startposition zu sichern? Oder fahren alle im Regen mit der Abstimmung für trockene Bedingungen, um besser für das Rennen vorbereitet zu sein. Bei nassen Bedingungen hilft es, die Flügel steiler zu stellen, weichere Dämpfer einzubauen und das Chassis höherzulegen. Dadurch werden Grip und Traktion verbessert und die Aquaplaning-Gefahr gelindert.

Meiste Piloten auf Trocken-Setup im Regen

"Ich weiß nicht, was die anderen machen, aber ich glaube, ich würde auf einem Trockensetup bleiben", erklärte Nico Hülkenberg schon nach dem Freien Training. Auch Landsmann Adrian Sutil tendiert eher dazu, das Auto nicht für die Nässe umzubauen. "Natürlich ist ein guter Startplatz sehr wichtig, aber wenn man zu viel Abtrieb wählt, dann wird man das im Rennen schon in den ersten Runden wieder verlieren. Hier kann man überholen und wenn man auf der langen Geraden zehn km/h zu langsam ist, dann fahren alle vorbei." Auch Red Bull-Berater Helmut Marko bestätigte das nochmal: "Wir setzen bei beiden Autos voll auf ein Trocken-Setup. Alles andere wäre für das Rennen viel zu riskant."

Bei McLaren scheint man dagegen noch zu grübeln. Laut BBC waren Lewis Hamilton und Jenson Button im dritten Freien Training mit Regen-Abstimmung unterwegs. Auch in den hinteren Reihen ist damit zu rechnen, dass einige den Poker wagen. Bei Virgin, Lotus oder HRT geht es immer noch um den zehnten Platz in der Konstrukteurswertung. Sollte es am Sonntag ein Chaos-Rennen geben, könnten die Hinterbänkler das große Los in der Lotterie ziehen.

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