Pedro de la Rosa in Valencia 2010 Sauber F1
Sauber C29 2010
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Sauber C29 2010 34 Bilder

Sauber-Technik-Fahrplan

Sauber-Updates in drei Schritten

In Silverstone bringt Sauber den zweiten Teil des großen Update-Pakets, das man auf drei Rennen verteilt hat. Hinter den Kulissen läuft schon die Entwicklung für das 2011er Auto, bei dem der neue Technik-Chef James Key die Zügel in der Hand hält.

Sauber hatte einen langen Leidensweg. Bis Valencia. Kamui Kobayashi konnte im Rennen dank seiner Strategie lange Platz drei behaupten und überholte nach seinem Boxenstopp zum Schluss sogar noch Sebastien Buemi und Fernando Alonso. Der Lohn waren mit Platz sieben das beste Saisonresultat und wertvolle Punkte.

Aus Sicht des Teams rund um Peter Sauber könnte es natürlich so weitergehen. In Silverstone bringt die Schweizer Mannschaft weitere Updates auf die Strecke. Neu am Auto sind unter anderem ein neuer Frontflügel und andere Bremsbelüftungsschächte. Ursprünglich kündigte Peter Sauber in Istanbul zwar ein großes Update für Silverstone an, nun gibt es aber kleine Häppchen.

Sauber-Technikfahrplan wurde geändert

"Wir haben drei Updates auf drei Rennen verteilt, weil wir mit manchen Dingen schneller fertig wurden und an anderen noch arbeiten mussten", erklärt James Key, Technischer Direktor bei Sauber. In Valencia hatte man bereits den neuen Diffusor im Gepäck, der über verschiedene Fahrzeughöhen stabileren Abtrieb bringt. Der dritte Teil folgt in Hockenheim.

Zwar fühlt sich Key seit seinem ersten Einsatz für Sauber beim Grand Prix von China pudelwohl bei seinem neuen Arbeitgeber, allerdings sieht er auch noch Verbesserungspotential. "Momentan entwickeln wir so schnell wir können, aber in Zukunft müssen wir manche Abläufe anders organisieren", meint der Ex-Force-India Mann. Schließlich wurde aus dem großen BMW-Apparat nun ein kleines Privatteam.

Pirelli-Reifen zwingen Teams zu flexibler Entwicklung

Zurzeit kann Key nur daran arbeiten, das vorhandene Paket weiter zu verbessern. Keine leichte Aufgabe, wenn man mitten in der Saison neu dazu stößt. "Nächstes Jahr wird das einfacher", meint Key. Denn dann ist er der federführende Mann für das neue Auto. Die Entwicklung läuft bereits. Dabei wartet aber noch eine große Unbekannte auf die Teams: die neuen Pirelli-Reifen. "Es ist für jeden das gleiche", sagt Key. "Wir lassen verschiedene Optionen für die Reifen offen. Wir müssen vor allem flexibel bleiben."

Genauso offen bleibt auch das Thema KERS. Momentan hat man noch keine Entscheidung getroffen, ob KERS ein Teil des nächstjährigen Autos wird. "Es ist sicherlich eine Möglichkeit, aber wir wägen das noch ab und entscheiden zu einem späteren Zeitpunkt."

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