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Sauber Club One

Neues Finanzkonzept von Sauber

Sponsoren sind rar. Deshalb hat Sauber mit dem "Club One" einen neuen Weg entdeckt, wie er sein Formel 1-Engagement finanziert. Firmen, die sich davor scheuen riesige Summen als Sponsor zu investieren, können die Plattform Formel 1 als Kontaktbörse nutzen.

Der "Sauber Club One" ist eine alte Idee von Peter Sauber, die jetzt zur Umsetzung kommt. Die französische Agentur Publicis hat sie für den Schweizer Rennstall ausgearbeitet. Das klassische Sponsoring in der Formel 1 ist auf dem Rückzug.

Sauber Club One: F1 als Plattform für Kontakte

"Es wir immer schwieriger, Werbefläche für fünf oder zehn Millionen Dollar zu verkaufen", erklärt Peter Sauber. "Viele Firmen schrecken vor diesen Summen zurück. Und dann ist nicht jeder Firmenchef ein Formel 1-Fan." Trotzdem sei die Formel 1 als Plattform attraktiv. "Wir fahren heute dank Bernie Ecclestone in den Märkten, in denen wirtschaftlich die Post abgeht: Singapur, China, Korea und bald schon Indien und die USA."

Wer bei Sauber Mitglied im "Club One" wird, kann sich für günstiges Geld und anonym die gleichen Vorteile erkaufen wie ein Sponsor. Clubmitglieder bekommen Gästepässe für den Paddock Club, ein Ort in dem man auf Gleichgesinnte trifft. "Ein Grand Prix ist ein attraktiver Schauplatz, um mit anderen Firmen in Kontakt zu treten. Das geht da viel einfacher und diskreter als bei einem Kongress."

Club One-Mitglieder zu Gast bei Sauber

Gleiches gilt für die Infrastruktur in Hinwil. Wer will kann ein Treffen im Windkanal des Formel 1-Teams buchen. Anonymität ist nicht Pflicht. Clubmitglieder haben Zugang zu einer speziellen Website auf der sie sich outen und ihre Produkte oder Dienstleistungen vorstellen können." Sauber startet mit seiner neuen Idee nicht bei Null. "Es gibt schon Interessenten, sonst hätten wir damit nicht angefangen."

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