Pascal Wehrlein - Sauber - GP Russland 2017
Jolyon Palmer - Renault - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 29. April 2017
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 29. April 2017
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 29. April 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 29. April 2017 64 Bilder

Sauber im Teufelskreis

Zu wenig Abtrieb, zu kalte Reifen

Nach dem guten Rennwochenende in Bahrain ist bei Sauber in Russland der Wurm drin. Die Autos des Schweizer Traditionsrennstalls werden aus der vorletzten Reihe starten. Für die Misere gibt es viele Gründe.

So hatte sich Pascal Wehrlein sein zweites Rennwochenende nicht vorgestellt. Nach dem elften Platz in Bahrain peilte der Neuzugang in Sotschi Punkte an. Doch davon war sein Auto weit entfernt. Nach einem Dreher im letzten Anlauf fehlte dem Deutschen eine Sekunde zum Einzug in die zweite Quali-Runde. Der Deutsche geht nur von Startplatz 17 ins Rennen.

Da war es auch kein Trost, dass er Teamkollege Marcus Ericsson zum zweiten Mal in Folge im Teamduell schlagen konnte. „Das war kein guter Tag heute“, klagte Wehrlein. „Wir hatten einige Probleme mit dem Auto. Wir sehen in den Daten, wo die Probleme liegen, aber nicht woher sie kommen. Das Auto verhält sich einfach nicht wie gestern. Unser Abstand ist viel größer geworden.“

Wehrlein ohne Chance auf Q2-Einzug

Im Qualifying ging der Youngster ans Limit und darüber hinaus. Doch der Kampf war aussichtslos. „Auch ohne den Dreher hätte es für das Q2 nicht gereicht. Palmer war ja eine Sekunde entfernt. Ich hätte vielleicht Vandoorne geschafft. Aber mehr ist momentan nicht möglich“, analysierte Wehrlein die Situation.

Sauber steht wieder dort, wo man in Australien und China lag. „Bahrain war aus irgendeinem Grund sensationell gut für unsere Verhältnisse. Hier haben wir einfach viel mehr Probleme. Wo wir genau stehen, wissen wir gar nicht“, zuckt Wehrlein mit den Schultern. „Das ist schade. In Bahrain waren wir richtig konkurrenzfähig. Hier rutschen wir einfach nur herum. Wir können die Reifen nicht für die erste Runde auf Temperatur bringen. Deshalb ist der Abstand nach vorne deutlich größer.“

Sauber fährt mehr Abtrieb als geplant

Wehrlein hofft, dass die schlechte Pace mit der Strecke und dem rutschigen Asphalt zusammenhängen. „Weil wir so wenig Abtrieb haben, bekommen wir einfach keine Temperatur in die Reifen. Und dann verliert man natürlich gleich viel Zeit“, erklärt der Pilot den Teufelskreis. „Wir haben viel mit dem Setup ausprobiert. Eigentlich wollten wir hier auf den doppelten T-Flügel verzichten. Weil wir damit noch mehr Top-Speed auf der Geraden verlieren. Aber wir haben so viele Probleme in den Kurven mit der Hinterachse, dass es ohne nicht geht.“

Für das Rennen erwartet Wehrlein auch keine plötzliche Besserung. „Da kann man sich keine Wunder erwarten. Es bleibt nur die Hoffnung auf Barcelona. Dann bekommen wir auch wieder Upgrades. Es soll auf jeden Fall einen Schritt nach vorne bringen. Aber es ist ja immer eine Frage, ob der Fortschritt auch auf der Strecke ankommt.“

Motorsport Aktuell Vettel, Räikkönen & Bottas - GP Russland 2017 GP Russland 2017 (Ergebnis Qualifikation) Zwei Ferrari in der ersten Reihe

Sebastian Vettel hat sich die Pole Position beim GP Russland gesichert.

Mehr zum Thema Sauber F1
Kimi Räikkönen - GP Belgien 2019
Aktuell
Kimi Räikkönen - Alfa Romeo - GP Ungarn 2019 - Budapest
Aktuell
Kimi Räikkönen - Alfa Romeo - GP Frankreich 2019 - Paul Ricard
Aktuell