Marcus Ericsson - Sauber - GP Russland 2017
Sauber C36 - Test - Shakedown - Barcelona - 2017
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Sauber C36 - Test - Shakedown - Barcelona - 2017 28 Bilder

Kleines Sauber-Upgrade für GP Spanien

Kühlprobleme kosten PS

Sauber will den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Es fehlt nicht nur Abtrieb, sondern auch Motorleistung. Beides resultiert in zu niedrigen Reifentemperaturen. In Barcelona macht Sauber einen ersten Schritt zur Lösung der Probleme.

Sauber kämpft mit McLaren-Honda am Ende des Feldes. McLaren hat das schnellere, Sauber das zuverlässigere Paket. Der Abstand zum Mittelfeld schwankt je nach Rennstrecke zwischen einer halben und einer Sekunde. Der Sprung ins Q2 wird bei zur Titanen-Aufgabe. Sauber fehlt nicht nur Abtrieb, sondern auch Motorleistung. Und das hat nichts mit dem alten Ferrari-Motor zu tun.

Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass die Kühlung des Motors und der Elektrobausteine nicht ausreicht. Deshalb muss der Ferrari V6-Turbo aus Sicherheitsgründen mit weniger Leistung betrieben werden. Weniger Ladedruck bedeutet gleichzeitig auch weniger Power von der MGU-H. Damit ist Sauber doppelt gestraft.

Sauber arbeitet an neuem Kühlpaket für Monaco

Der fehlende Abtrieb und das Defizit an Leistung haben zur Folge, dass sich Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein schwertun, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Die Fahrer stecken in einem Teufelskreis. Sie können nicht so attackieren wie es notwendig wäre, um die Reifen in ihr Arbeitsfenster zu bringen. So geht weiter Rundenzeit verloren. Wenn dann im Rennen Überrundungen anstehen, trifft es Ericsson und Wehrlein besonders hart. Beim Platzmachen kühlen die Reifen noch mehr aus.

Sauber arbeitet deshalb an zwei Fronten. Die Aerodynamiker suchen mehr Anpressdruck, die Chassis-Ingenieure sind dabei, die Kühlung zu verbessern. Wenn beides gelingt, kommen auch die Reifen wieder auf Temperatur. In dieser Dreiecksbeziehung ist schnell mal eine Sekunde versteckt.

Für Barcelona hat Sauber nur ein kleines Aero-Upgrade im Gepäck. Ein neuer Heckflügel, dazu Modifikationen am Frontflügel-Flap. Priorität hat die Kühlung. Da müssen die Ingenieure an die Kühler und ihre Platzierung im Auto ran. Das kann auch eine Modifikation der Seitenkästen und Motorabdeckung nach sich ziehen. Die Schweizer hoffen, bis Monte Carlo eine Lösung zu finden.

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