Felipe Nasr - GP Singapur 2015 Wilhelm
Sauber - GP Singapur - Formel 1
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Sauber verliert Punkte

Nasr sauer auf Flitzer

Für Sauber brachte der GP Singapur einen versöhnlichen Ausgang. Felipe Nasr erkämpfte sich 3 Runden vor Schluss einen WM-Punkt gegen Romain Grosjean. Doch es hätte mehr sein können. Die zwei Safety-Car-Phasen kosteten Nasr zwei Positionen.

Noch hat das große Sauber-Upgrade nicht eingeschlagen. Aber Singapur ist womöglich der schlechteste Ort für das Debüt eines Technik-Pakets. Weil die Rundenzeiten zu stark von der Nutzung der Reifen dominiert werden. "Wir werden bis Suzuka warten müssen, bis wir das Paket besser verstehen", meinte Marcus Ericsson.

Der Schwede, der zuletzt drei Mal gepunktet hat, ging diesmal leer aus. Dafür holte Felipe Nasr den WM-Punkt. Drei Runden vor Schluss knöpfte der Brasilianer Romain Grosjean in Kurve 7 den zehnten Platz ab. Grosjean verbremste sich auf total abgefahrenen Reifen. "Ich habe den Druck so lange hochgehalten, bis er einen Fehler gemacht hat", lachte Nasr.

Safety-Car schenkt Verstappen eine Runde

Obwohl der Brasilianer erstmals nach sechs punktelosen Rennen wieder ein zählbares Resultat einfuhr, war er nicht hundertprozentig zufrieden. "Das hätte mehr sein müssen. Ich lag schon auf Platz 8, und das Auto fühlte sich gut an. Ich lag nur sieben Sekunden hinter Perez."

Doch dann kamen die beiden Safety-Car-Phasen dazwischen. Die erste brachte Nasr zwar dank eines gut getimten Boxenstopps und trotz einer Schrecksekunde, weil er 2 Sekunden lang keinen Gang einlegen konnte, drei Positionen ein, doch sie erlaubte es auch, dass ein Fahrer später vor ihm landen konnte, der eigentlich schon längst aus dem Rennen war. "Die erste SafetyCar-Phase hat Verstappen eine Runde geschenkt", rechnete Teammanager Beat Zehnder vor.

Saubers Problem ist der Re-Start

So gut das Timing beim ersten Boxenstopp für Sauber passte, so unglücklich war es beim zweiten. Nasr kam drei Runden vor der zweiten Safety-Car-Phase an die Box. Entsprechend sauer war er auf den Flitzer: "Der Kerl hat mir Punkte gestohlen."

Wer in der Neutralisation Reifen wechselte, sparte sich Zeit. Und konnte beim Aufschließen auf das Feld eine Grundtemperatur in die Reifen bekommen. Nasr zuckelte von Anfang an in der Schlange hinter dem Schrittmacherfahrzeug her. "Als die Toro Rosso von hinten anflogen, war ich machtlos. Meine Reifen waren kalt."

In dem Punkt erlaubt sich Nasr Kritik. "Wir haben ein Problem mit den Re-Starts. Das hat uns schon in Monte Carlo gekillt. Es dauert viel zu lange, bis wir Temperatur in die Vorderreifen kriegen. In der Phase sind wir extrem verwundbar."

Generell hatte Sauber in Singapur das gleiche Problem wie auch Force India. Die Oberfläche der Hinterreifen wurde zu heiß, die so wichtige Temperatur im Unterbau blieb im Keller. Nasr: "Deshalb hatten wir Schwierigkeiten mit der Traktion und über die Bodenwellen." In Suzuka wird das wegen der schnellen Kurven nicht passieren. "Da bekommen wir ein besseres Bild von unserem Auto."

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