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Melbourne-Disqualifikation

Sauber verzichtet auf Berufung

Das Formel 1-Team Sauber verzichtet nach der Disqualifikation seiner beiden Fahrer beim Grand Prix von Australien auf eine Berufung. Beim GP Australien hatten die Heckflügel der beiden Autos nicht dem Reglement entsprochen.

Die Entscheidung auf den Einspruch zu verzichten habe das Team nach der Auswertung aller Fakten des Vorfalls in Melbourne getroffen, teilte der Schweizer Rennstall am Dienstag (29.3.) mit.

Kein Vorteil für Sauber

Sergio Perez und Kamui Kobayashi hatten im Saison-Auftaktrennen am Sonntag die Plätze sieben und acht belegt, waren aber nachträglich aus der Wertung genommen worden. Die Rennkommissare hatten bei der technischen Nachkontrolle festgestellt, dass ein Radius am obersten Heckflügel-Element der beiden Autos um wenige Millimeter nicht den Vorgaben im Reglement entsprach.

"Das hat uns in Bezug auf die Performance keinen Vorteil gebracht. Aber es ist eine Tatsache, dass es eine Abweichung gab. Wir nehmen den Entscheid der Stewards zur Kenntnis", sagte James Key, der Technische Direktor des Teams.

Kontrollprozess wird optimiert

Bei einer umfassenden internen Untersuchung habe man festgestellt, "dass es bei dieser einen Dimension des Heckflügels einen Fehler im Kontrollprozess gab", erklärte Key. "Wir haben bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt und einen zusätzlichen Kontrollschritt eingeführt, so dass es einen Vorfall dieser Art in Zukunft nicht mehr geben wird."

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Motorsport Aktuell Sergio Perez Beide Sauber in Melbourne disqualifiziert Heckflügel illegal

Nach dem Rennen herrschte bei Sauber zunächst gute Stimmung.

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