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Peter Sauber - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 12. Mai 2018
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Sauber weiter auf Höhenflug

Hoffnung auf der Angststrecke

Abu Dhabi war für Sauber die Angststrecke im Restprogramm der Formel 1. Doch der erste Trainingstag zeigte, dass die Chancen nicht so schlecht stehen. Sauber kämpft mit McLaren und sogar Ferrari im Verfolgerfeld hinter Red Bull, Mercedes und Lotus.

Saubers Höhenflug setzt sich fort. Das Schweizer Team fährt schon seit geraumer Zeit gegen McLaren. In Abu Dhabi muss sich sogar Ferrari warm anziehen. Nico Hülkenberg fehlten in der schnellsten Runde drei Zehntel auf die McLaren. Fernando Alonso lag nur 0,153 Sekunden vor ihm. In den Dauerläufen war der Sauber-Pilot schneller. Dabei galt der Yas Marina Circuit für Sauber als Angststrecke im Restprogramm der Formel 1.

Jetzt muss Hülkenberg seine Meinung zum Teil revidieren. "Es läuft gut hier, besonders in der Rennsimulation. Das Auto liegt gut, aber die Zeit kommt nicht von alleine. Um uns herum geht es ziemlich eng zu."

Sauber fährt mit Korea- und Indien-Flügel

Sauber vertraut auch auf den 5,554 Kilometern rund um den Yachthafen von Yas Island auf die Flügelkonfiguration, die sich schon in Korea und Indien bewährt hat. Also mittlerer Abtrieb. Deshalb liegen die Sauber im Topspeed wieder weit vorne. McLaren fährt mit der gleichen Taktik. Jenson Button und Sergio Perez könnten für Sauber zur Bedrohung werden.

"Wir profitieren von Strecken, auf denen wir mit weniger Flügel fahren können", bestätigt Sportdirektor Sam Michael. McLaren schenkt damit zwar Rundenzeit im kurvenreichen dritten Sektor her, die holt man aber auf den langen Geraden der ersten beiden Streckenabschnitte wieder auf. "Der Plan macht Sinn", sagt Hülkenberg. "Im dritten Sektor kannst du sowieso nicht überholen. Also kannst du auch Rundenzeit herschenken."

Bis der weiche Reifen die Zunge rausstreckt

Noch nicht ganz klar ist, ob es für ein Einstopprennen reicht. In Indien konnten das nur Force India und Lotus. "In Abu Dhabi sollte der weiche Reifen länger halten. Wir gehen davon aus, dass ein Stopp für alle eine Option ist", meinte Pirelli-Sportchef Paul Hembery. Hülkenberg ist sich noch nicht ganz sicher: "Wenn wir mit einem Stopp über die Distanz kommen wollen, dann müssen wir den Stint mit den weichen Reifen strecken. Da musst du vielleicht ein paar Runden akzeptieren, wo der Reifen die Zunge rausstreckt." Sauber probierte den weichen Reifen im Training nur fünf Runden aus.
 

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