Ericsson & Nasr - Sauber - GP China 2015 xpb
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP China - Shanghai - 11. April 2015
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Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP China - Shanghai - 11. April 2015
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Sauber will doppelt punkten

"Jetzt müssen wir zuschlagen"

Sauber startet zum ersten Mal seit anderthalb Jahren wieder mit beiden Autos in den Top Ten. In Shanghai wollen Felipe Nasr und Marcus Ericsson auch in den Punkten ins Ziel kommen. Die Chancen auf WM-Zähler könnten bald schon selten werden.

Nach dem starken Auftritt in Melbourne kam in Malaysia schon wieder ein Dämpfer für Sauber, der an Auftritte in der vergangenen Saison erinnerte. In Shanghai scheint die Achterbahn nun wieder aufwärts zu fahren. Im Qualifying schafften es beide Piloten in die Top Ten. Das gelang zuletzt beim GP Korea 2013 mit Nico Hülkenberg (P7) und Esteban Gutierrez (P8).

Felipe Nasr und Marcus Ericsson starten nebeneinander in der fünften Reihe. Den Kampf um Platz 9 entschied Nasr knapp mit nur 91 Tausendstel Vorsprung. Allerdings hätte es auch etwas schneller gehen können für den Brasilianer. "Mir ist in der letzten Runde im Q3 ein Flap vom neuen Frontflügel weggeflogen. Das war natürlich nicht ideal. Ich hoffe, wir können das bis zum Rennen reparieren."

Ericsson musste das ganze Wochenende mit dem alten Flügel fahren. Allerdings war der Nachteil nicht besonders groß. Nasr äußerte sich zum Update nur mäßig begeistert: "Es ist ein Fortschritt, aber wir hatten uns etwas mehr erhofft. Und dann kam ja noch das Problem mit dem Defekt dazu." Im dritten Training hatte den Rookie auch noch ein Bremsproblem aufgehalten. So war Platz 9 am Ende als Erfolg zu werten. "Heute früh hätte ich daran noch nicht geglaubt."

Ericsson will mehr als Platz 10

Auch Ericsson war zufrieden. "Heute war von Platz 17 bis Platz 8 alles drin. Es war so eng. Wir brauchten ein gutes Setup und durften auch im Cockpit keine Fehler machen. Das ist gelungen." Allerdings war der Schwede am Freitag noch gar nicht zufrieden. "Auf gebrauchten Reifen war die Pace gut. Aber wir haben auf frischen Reifen keinen großen Fortschritt gesehen. Wir haben es irgendwie geschafft, die neuen Gummis etwas besser zu nutzen ohne auf dem Longrun zu sehr dafür zu bezahlen."

Im Rennen glauben beide Piloten daran, die stark eingeschätzten Toro Rossos sowie den Red Bull von Daniil Kvyat und den Lotus von Pastor Maldonado hinter sich zu halten. Die Longrun-Pace des Saubers ist nicht schlecht. Ericsson würde gerne sogar noch weiter nach vorne kommen. "Wenn man mir jetzt Platz 10 anbietet, würde ich es nicht annehmen. Ich will mehr."

Auch Nasr hofft auf einen ähnlichen Coup wie in Australien. "Punkte sind auf jeden Fall das Ziel. Wir müssen jetzt zuschlagen und jede Chance nutzen. Wer weiß, wie es in 3 oder 4 Rennen aussieht." Die finanziell angespannte Situation bei Sauber sorgt für ein niedriges Entwicklungstempo. Die Befürchtung ist groß, dass Teams wie Toro Rosso oder McLaren früher oder später vorbeiziehen. Dann wird es irgendwann nichts mehr mit der Chance auf Zähler.

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