Start - Safety-Car - GP Monaco 2016 sutton-images.com
Felipe Nasr - Sauber - GP Monaco - Formel 1 - 28. Mai 2016
Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Monaco - Formel 1 - 28. Mai 2016
Nico Rosberg - Mercedes - GP Monaco - Formel 1 - 28. Mai 2016
Max Verstappen - Red Bull - GP Monaco - Formel 1 - 28. Mai 2016 63 Bilder

Schmidts F1-Blog

SC-Start - ist das noch Rennsport?

10 Minuten vor dem Start flimmerte es über den Informations-Bildschirm der FIA. Der GP Monaco wurde hinter dem Safety-Car gestartet. Dabei war der Regen noch nicht einmal so schlimm. Ist das noch Rennsport, fragt sich Michael Schmidt.

Wir hatten es schon geahnt. Bereits der Porsche-Cup wurde im Regen von Monaco hinter dem Safety-Car gestartet. Dann auch noch der Grand Prix. Die Hälfte der Spannung war damit schon dahin. Dann gondelte das Rennen auch noch sieben Runden hinter dem Schrittmacherfahrzeug dahin.

Ja, es stand ordentlich Wasser auf der Strecke. Aber es regnete nicht sonderlich stark. Kann man von den besten Fahrern der Welt nicht erwarten, dass sie wissen wie schnell man unter den Bedingungen fährt? Die Gischt darf kein Thema sein. Dieses Problem hatte man nach Freigabe des Rennens auch.

Wird die Formel 1 zu sicher?

Es war das elfte Regenrennen in der Monte Carlo-Geschichte. Und das erste, das hinter dem Safety-Car gestartet wurde. Dabei regnete es 1972, 1984 1996 und 1997 wesentlich stärker. Es kam trotzdem zu keiner großen Kollision im Feld. Weil die Fahrer noch echte Fahrer waren, die wussten, dass sie mit den Verhältnissen klarkommen mussten und sich nicht auf ein übertriebenes Sicherheitsbewusstsein verlassen konnten.

Auch Damon Hill fragte über Twitter: "Wann ist der Sport zu sicher?" Der ehemalige Champion bekam viel Beifall von den Fans. Wir fragen uns oft, warum die Formel 1 so langsam ihren Reiz verliert. Ein Start hinter dem Safety-Car gehört sicher dazu.

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