Impressionen - GP China 2016 - Shanghai - Qualifying - 16.4.2016 xpb

Schmidts F1-Blog

Warum nicht gleich die Bodenwelle zuschütten?

Die Qualifikation zum GP China war drei Minuten alt, da krachte Pascal Wehrlein auf einer Bodenwelle in einer Pfütze in die Mauer. Das Training wurde um 22 Minuten unterbrochen, um die Strecke zu trocknen. Ist das noch die Formel 1, fragt Michael Schmidt.

Der Regen hatte sich verzogen. Doch auf der Zielgeraden gab es noch zwei große Pfützen. Das Abschlusstraining zum GP China war drei Minuten alt, da rutschte Pascal auf einer Bodenwelle aus, die just in einer der beiden nassen Stellen lag. Der Manor stellte sich quer und rutschte in die Mauer. Keine große Affäre. Die beiden linken Räder waren krumm.

Quali-Unterbrechung dauert 22 Minuten

Der Manor war schnell von der Bahn geschafft, doch die Ampel leuchtete weiter auf Rot. Insgesamt 22 Minuten lang. Streckenpersonal machte sich daran, die Pfützen auf der Zielgeraden trocken zu legen. Bitte, meine Herren, wo sind wir mit der Formel 1 gelandet? Die besten Fahrer der Welt sollten damit umgehen können. Sie wissen, dass es da eine Bodenwelle gibt. Und sie sehen die nasse Stelle. Muss man halt eine andere Linie wählen oder den Fuß vom Gas nehmen.

Aber die moderne Formel 1 will sich gegen alles absichern. Was kommt als nächstes? Wird dann das Training um einen Tag verschoben, um die Bodenwelle zuzuschütten? Es war einmal der Reiz dieses Sports, den Lenkrad-Virtousen bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Je schwieriger die Bedingungen, umso beeindruckender. Man muss sich nicht fragen, warum der Sport immer mehr Fans verliert.

Motorsport Aktuell Sebastian Vettel - Ferrari - GP China GP China 2016 (3. Training) Vettel im Regen vorn

Das dritte Freie Training zum GP China 2016 wurde auf nasser Strecke...

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