McLaren-Honda - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017 ams
Ferrari - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017
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Impressionen - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017
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Schon wieder Motorstrafen für McLaren

Neuer Frontflügel ein guter Schritt

McLaren-Honda wird in Mexiko erneut von hinten starten. Beide Fahrer bekommen Motorstrafen. Für McLaren hat die Zukunft schon begonnen. Der neue Frontflügel erwies sich in Austin als voller Erfolg. Er ist Teil des Aero-Konzepts für 2018.

Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne sind nicht zu beneiden. Beide McLaren-Fahrer erwarten wieder einmal Motorenstrafen. Vandoorne soll 35 Plätze zurück. Er bekommt das komplette Paket. Alonso wird 20 Startplätze verlieren. Für Honda sieht die Bilanz wirklich bitter aus. Vandoorne erhält den zehnten Verbrennungsmotor, die zwölfte MGU-H, den zwölften Turbolader, die neunte MGU-K und die siebte Batterie. Bei Alonso ist es der neunte V6, und die jeweils elfte Einheit von MGU-H und Turbolader.

Die MGU-H ist die größte Schwachstelle im Antrieb des japanischen Herstellers. Sie zwingt McLaren dazu, in Mexiko Motorstrafen zu nehmen, obwohl man es nicht wollte. Überholen ist trotz der 1,2 Kilometer langen Zielgeraden schwieriger als in Austin. Bei Alonso hatte McLaren keine Wahl. Ein Defekt in der MGU-H zwang den Spanier am Ende der 24. Runde beim GP USA an die Box. Alonso war auf dem Weg zu einem 7. Platz. Vandoorne musste in Austin gleich zwei Motorwechsel über sich ergehen lassen. Einmal von Spezifikation 3.7 auf 3.8, und nach einem weiteren MGU-H Schaden wieder zurück zu Version 3.7. Weil jetzt genügend Einheiten der letzten Ausbaustufe fertig sind, entschieden McLaren und Honda: Beide Fahrer bekommen den Spec 3.8-Motor und frische Elektromaschinen.

Frontflügel komplettiert Aerodynamik-Paket

Ob die ursprünglich einmal angepeilte Version 4.0 je zum Einsatz kommt, steht in den Sternen. Wahrscheinlich nicht, weil ihr Einsatz erneute Strafen bedeuten würde, und das auf Strecken, auf denen McLaren gut abschneiden könnte. Honda-Rennleiter Yusuke Hasegawa hatte in Austin erzählt, dass das Komplett-Paket noch nicht die Rennreife hat. Es würde auch Modifikationen an Turbolader und der MGU-H beinhalten .

McLaren entwickelt seinen MCL32 unabhängig von den Motorsorgen mit Volldampf weiter. Schon mit Blickrichtung 2018. Teamchef Eric Boullier bestätigt: „Das Aerodynamikpaket, das seit Malaysia in Stufen ans Auto gekommen ist, wird so als Grundkonzept, aber in abgewandelter Form am nächstjährigen Auto sein.“ Der neue Frontflügel, der in Austin debütierte, komplettiert das Paket, Im Moment gibt es nur ein Exemplar, und das fährt Alonso. Mit sichtbarem Erfolg. „Es war ein guter Schritt“, bestätigt Boullier. Dabei geht es nicht nur um den Flügel selbst. Er lässt die Leitbleche und den Unterboden, die in den Rennen davor ans Auto kamen, besser arbeiten.

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