Formel 1: Michael Schumacher in Bahrain

Unspektakuläres Comeback für Schumi

Michael Schumacher Foto: xpb 62 Bilder

Die ersten Rennkilometer von Michael Schumacher bei Mercedes liefen ohne größere Probleme ab. Im Rennen ging es für den Rekordchampion immerhin noch einen Platz nach vorne. Rang sechs genügt den Ansprüchen der Silberpfeile aber nicht.

1.239 Tage musste Michael Schumacher auf das geliebte Gefühl verzichten. Am Sonntag (14.3.) gingen die roten Lichter in Bahrain wieder aus. "Nach drei Jahren Pause hatte ich heute wieder Spaß am Fahren, besonders zu Beginn mit meinem guten Start", erklärte Schumacher anschließend zufrieden.

Schumi überholt Webber

Schon auf den ersten Metern konnte der Silberpfeilpilot einen Platz gewinnen. Mark Webber gab wilde Rauchzeichen ab, die den Red Bull allerdings nicht schneller machten. In der Anfangsphase lag Schumacher zunächst hinter dem McLaren von Lewis Hamilton, nach dem ersten Boxenstopp hieß der Gegner Nico Rosberg.

Der zweite Silberpfeil war wie schon das ganze Wochenende schneller. Trotz der Niederlage im Stallduell ist Schumi nicht nervös: "Mit dem sechsten Platz kann ich sehr gut leben; er ist für das Team und für mich eine Basis, auf der wir aufbauen können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Auto verbessern werden."

Brawn: "Auto noch nicht schnell genug"

Auch Teamchef Ross Brawn glaubt, dass noch mehr Potenzial im neuen Mercedes-Boliden steckt. Den Fahrern gab er keine Schuld am verpassten Podium: "Nico und Michael machten an diesem Wochenende einen guten Job. Es ist jetzt an uns, ihnen ein Auto zu geben, mit dem sie sich steigern können. Wir waren heute nicht schnell genug und unser Rennspeed reichte nicht aus, um weiter nach vorn zu kommen und um Podiumsplätze zu kämpfen."

Insgesamt zog Schumacher allerdings ein positives Fazit. Er machte sich und seinen Fans Mut: Die Zusammenarbeit mit dem Team bei unserem ersten gemeinsamen Rennen lief sehr gut; alle machten einen tollen Job und ich danke jedem für die Unterstützung in meinem Comeback-Rennen. Uns allen ist klar, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, aber wir werden es schaffen. Die Saison ist lang."

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