Michael Schumacher in Montreal

Schlechte Zweikampfbilanz für Schumi

Michael Schumacher Foto: xpb 37 Bilder

Immer wenn es irgendwo auf der Strecke von Montreal zur Sache ging, war Michael Schumacher nicht weit entfernt. Trotz einer guten Startphase ging der Rekordweltmeister am Ende aber leer aus. "Ich habe heute mit stumpfen Waffen gekämpft."

Es war einfach nicht der Tag des Michael Schumacher. Zuerst erlebt der Mercedes-Pilot ein Rennen zum Vergessen, dann wurde er auch noch zur Rennleitung gebeten, während die Deutschen Fußballer in Südafrika Australien vom Platz fegten. Die Kommissare wollten noch einmal Schumachers Meinung zum Duell mit Felipe Massa hören, bei dem sich der Brasilianer den Frontflügel am Heck des Deutschen beschädigte.

Dabei hatte das Rennen gar nicht schlecht angefangen: "Am Start lief alles großartig. Wir haben wir zuvor erhofft einige Plätze gutgemacht. Der erste Stopp war außerdem perfekt getimt. Alles sah sehr vielversprechend aus", berichtete der siebenfache Champion anschließend.

Kubica-Zweikampf  bringt Wende zum Schlechten

Doch dann kam ihm Robert Kubica in die Quere und die Dinge liefen plötzlich in die falsche Richtung. Beim Duell mit dem Polen musste Schumacher nicht nur durch die Wiese, sondern kurz darauf auch in die Box. "Ich haben mir am rechten Vorderreifen einen Platten eingefangen. Danach war das Rennen für mich gelaufen."

Schumi musste an allen Fronten kämpfen, um wenigstens noch ein paar Punkte zu sichern. "Ich steckte im Verkehr fest und konnte nicht viel machen. Wir haben heute mit stumpfen Waffen gekämpft."

Buemi, Liuzzi und Sutil werfen Schumacher aus den Punkten

Ganz am Ende fiel Schumacher dann noch ganz aus den Punkten. Im Zweikampf mit Massa konnte sich der Silberpfeil-Pilot noch verteidigen. Der Brasilianer fuhr sich am Mercedes-Heck den Frontflügel ab. Die Untersuchung der FIA-Stewards blieb allerdings ohne Konsequenzen. Dem Angriff von Toro Rosso-Pilot Sebastien Buemi konnte der Routinier dann allerdings nicht mehr widerstehen.

"Ich habe versucht mich zu verteidigen, aber das war nur sehr bedingt möglich. Meine Reifen waren total hinüber, nachdem sie mehr als eine halbe Renndistanz hinter sich hatten." In der letzten Runde schlüpfte auch noch das Force India-Duo Tonio Liuzzi und Adrian Sutil durch und kegelte Schumi auf Platz elf komplett aus den Punkten. "Ich habe gegen Autos gekämpft, die einen guten Top-Speed hatten. Das war sehr schwer."

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