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Michael Schumacher beim GP Korea

Schumacher schrammt am Podium vorbei

Michael Schumacher GP Korea Foto: xpb 29 Bilder

Für Michael Schumacher hätte es in Korea 17 Rennen nach seinem Comeback endlich einen Podestplatz geben können. Doch es reichte nicht ganz. Mit Sebastian Vettel und Nico Rosberg fühlte er mit.

24.10.2010 Bianca Leppert

Das Wettschwimmen von Korea schien Michael Schumacher entgegen zu kommen. Er war wieder ganz in seinem Element. Zum dritten Mal in dieser Saison wurde er Vierter. Gleich nach dem Start knöpfte er sich Robert Kubica vor, in Runde 27 musste Jenson Button dran glauben. "Ich bin mit dem heutigen Rennen recht zufrieden", resümierte Schumi. "Ich möchte mich bei meinem Team, das mich heute Nachmittag perfekt geführt hat, bedanken."

Extralob von Ross Brawn

Von Ross Brawn gab es sogar nochmal ein extra Lob. "Michael fuhr heute ein besonders starkes Rennen", urteilt der Teamchef. "Er nutzte alle seine Chancen, fuhr aber mit Gefühl, wenn die schwierigen Bedingungen es erforderten. In der Schlussphase des Rennens schonten wir die Reifen, um das Rennen zu Ende zu fahren, denn die Führenden konnten wir nicht attackieren."
 
Bei den widrigen Wetterbedingungen konnte der siebenmalige Formel 1-Weltmeister seine ganze Erfahrung ausspielen. Nur einmal kam Schumacher ins Straucheln. Als es darum ging, das Armaturenbrett auf dem Lenkrad abzudunkeln, weil es ihn bei zunehmender Dunkelheit blendete, musste er an der Box nachfragen. Die erklärte ihm dann, welchen Knopf er drücken muss.

Schumi leidet mit Rosberg und Vettel mit

Neben dem Armaturenbrett beschäftigte Schumacher aber auch der Ausfall seines Teamkollegen Nico Rosberg. "Es ist sehr schade, dass Nico durch eine unverschuldete Kollision aus dem Rennen geworfen wurde, sonst wäre es ein ausgezeichnetes Wochenende für unser Team geworden", meint er. Auch Sebastian Vettels Katastrophenrennen ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. "Das ist schade, aber so ist Motorsport eben. Ich kann mich erinnern, dass manche verwundert waren, als ich mir vor zehn Jahren mit Ferrari den Titel so früh gesichert habe. Aber manchmal ist es eben besser den Titel früher zu sichern."

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