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Schumi

Blind oder blöd?

Foto: dpa 40 Bilder

Juan Pablo Montoya ließ sich zum Siegerfoto noch von Michael Schumacher in den Arm nehmen, doch dann ließ er seiner Wut freien Lauf. Der Sieger spielte dagegen die Unschuld vom Lande.

25.04.2004

Es passierte in Runde eins, Kurve sechs: Weil Michael Schumacher schon aus der Tamburello-Schikane nicht perfekt herauskam, probierte Juan Pablo Montoya einen frühen Angriff in der langsamen Tosa-Kehre. Auf der Außenbahn hatte der Kolumbianer schlechte Karten, Schumacher ließ sich so weit heraustragen, dass dem Williams die Straße ausging.

"Er hat mich einfach aufs Gras geschubst", maulte Montoya. "Ich verstehe nicht, warum er damit durchkommt." Der Gescholtene verteidigte sich zunächst mit Unwissenheit: "Ich habe ihn nicht gesehen." Darauf Montoya: "Dann bist du entweder blind oder blöde." Schumachers Gesichtsfarbe näherte sich der seines Overalls.

Schumacher: "Ich wollte gewinnen"

Später meinte der Imola-Sieger: "Ich hätte natürlich auch den Blinker setzen können, aber ich wollte das Rennen gewinnen." Tatsächlich fiel Michael Schumacher schon öfter durch rüde Verteidigungsaktionen auf, während Montoya auch in beinharten Zweikämpfen seinen Gegnern meist zumindest ein wenig Platz lässt.

Allerdings ist auch der Südamerikaner kein Kind von Traurigkeit. Kaum hatte er seinen Williams wieder auf den Asphalt gelenkt, beobachtete er im linken Augenwinkel, wie sich Teamkollege Ralf Schumacher als Nutznießer vorbeischleichen wollte. Prompt steuerte Montoya zur anderen Straßenseite und zwang so den jüngeren Schumacher in die Wiese. "Ich habe Glück gehabt, dass ich das Auto noch zurück bekam", sagte Ralf, der sich schon hilflos kreiselnd vor den Schnauzen der Nacheilenden sah.

Montoya: Regeln nicht für alle gleich

Montoya beklagte sich abschließend über die Schumacher-Aktion: "Wenn ich so etwas mache, bekomme ich prompt eine Strafe. Die Regeln müssen für alle gelten, auch wenn es um Ferrari geht und wenn man Michael Schumacher heißt."



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