Schumi mit Zweifeln

Foto: Ferrari 8 Bilder

Michael Schumacher hat vor der mit Spannung erwarteten Feuertaufe des neuen Ferrari F2005 beim Großen Preis von Bahrain am Sonntag die Euphoriebremse getreten.

"Es ist ein deutlicher Schritt nach vorn. Ob es gleich der richtige Schritt ist, um ganz nach vorne zu fahren, möchte ich bezweifeln", sagte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister am Donnerstag (31.3.) über sein neues Arbeitsgerät. Natürlich habe er aber die Hoffnung, "signifikant besser auszusehen" als in Malaysia.

Dort hatte Schumacher den siebten Rang belegt, Teamkollege Rubens Barrichello war mit völlig abgefahrenen Bridgestone-Reifen sogar ausgeschieden. Noch wird der F2005 gehütet wie ein Geheimnis. Am Mittwoch hatte das Ferrari-Team die Sicht auf den neuen roten Flitzer für die Fotografen flugs versperrt, auch am Donnerstag bekamen weder Konkurrenten noch Fans den Wagen richtig zu Gesicht. "Wir verstecken ihn gut", schmunzelte Schumacher, der auf dem Arm eine Henna-Tätowierung (Vogel) trug: "Die ist von meinem Sohnemann."

Michael Schumacher: "Stress angesagt"

Keinen Hehl machte Schumacher aus der sportlich angespannten Situation nach seinem schlechtesten Saisonstart für den Rennstall aus Maranello. "Nachdem es mit dem alten Wagen nicht geklappt hat, ist eben Stress angesagt. Wenn man seine Hausaufgaben nicht richtig macht, muss man zulegen", sagte er.

Titelverteidiger Schumacher ist zwar von den Qualitäten des neuen Wagens überzeugt und freut sich diebisch auf die Premiere. "Ich stelle aber noch in Frage, ob es reicht, die Abstände wettzumachen. Wir müssen abwarten, was wir jetzt mit dem Auto schaffen", schränkte er ein. Optisch unterscheide sich das neue nicht grundlegend vom Vorgängermodell, dass in modifizierter Form in den ersten beiden Rennen hatte herhalten müssen. "Sie sehen schon ziemlich gleich aus", konstatierte Schumacher, der eigentlich erst in vier Wochen im neuen F2005 in Barcelona hatte starten sollen.

Die neue Ausgabe als PDF
Oberklasse Bentley Continental GT V8 2019 Bentley Continental GT V8 (2020) Neue Einstiegsmotorisierung für den Gran Turismo Bugatti Galibier Bugatti-Zukunft Zweites Modell wird ein Elektroauto sein
Sportwagen 03/2019, Koenigsegg Jesko Koenigsegg Jesko (2019) 300-mph-Hypercar ausverkauft Porsche 911 GT2 RS, Exterieur Nach Schiffsuntergang Porsche baut mehr 911 GT2 RS als geplant
SUV Audi e-tron Sportback Genf 2019 Audi E-Tron Sportback (2019) im VIDEO Zweites E-Auto ist ein SUV-Coupé BMW X7 40i, Exterieur BMW X7 (2019) im Fahrbericht 2,4 Tonnen flott bewegt
Anzeige