Schumi testet neuen Ferrari

Foto: Ferrari

Nach seinem Saison-Fehlstart hat Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher mit den ersten Testrunden im neuen Ferrari F 2005 sein Comeback eingeleitet. Auf dem Toskana-Kurs in Mugello absolvierte der Titelverteidiger unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Mittwoch (23.3.) seine ersten Runden am Steuer des neuen Rennwagens und äußerte sich danach sehr zufrieden.

"Das Wichtigste ist, dass man rausfährt und das Gefühl hat, das Auto ist gut und schnell. Und beides hat mir das Auto sofort vermittelt", sagte der siebenmalige Champion, der am Nachmittag insgesamt 40 Runden drehte.

Ob der italienische Rennstall den F 2005 bereits am 3. April zum Großen Preis in Bahrain an Stelle des nicht mehr konkurrenzfähigen F2004 M einsetzen wird, steht noch nicht fest. Die endgültige Entscheidung über das vorgezogene Debüt des neuen Ferrari soll am Donnerstag fallen. Schumacher hofft möglichst schnell auf den Einsatz des Boliden, "nachdem wir in Malaysia doch eine ziemliche Watsch'n bekommen haben".

An den ersten beiden Testtagen hatte der aerodynamisch völlig überarbeitete F 2005 Licht und Schatten gezeigt. Nach Testpilot Luca Badoer hatte Rubens Barrichello das Auto am Dienstag getestet. Am Nachmittag hatte er es jedoch mit einem Motorschaden auf der Piste stehen lassen müssen. Dennoch zeigte sich der Brasilianer begeistert. "Dieses Auto ist auf jeden Fall schneller als das alte", sagte Barrichello nach den in 95 Runden absolvierten rund 500 Kilometern.

Barrichello sprach von einem "sehr ausgewogenen Fahrverhalten auf schnellen Pistenabschnitten und beim Bremsen". Nach Aussagen des Brasilianer arbeitet Ferrari mit Hochtouren am vorzeitigen Einsatz des F 2005 in Bahrain. "Wir tun alles dafür. Sollte es aber nicht klappen, wäre das kein Drama", sagte Barrichello.

Fiat- und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo forderte sein Team in einer Sitzung am Dienstag zu vollem Einsatz auf. "Jetzt müssen wir alle unsere Qualitäten zeigen", sagte der charismatische Ferrari-Chef, der nach dem Debakel von Malaysia mit dem siebten Platz für Schumacher persönlich mit Bridgestone-Chef Shigeo Watanabe telefonierte. Der Reifenlieferant hatte die Verantwortung für das schlechte Abschneiden der Ferrari in Sepang übernommen. Nach dem schlechtesten Saisonstart seiner Karriere liegt Schumacher mit nur 2 Punkten weit hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Spanien/16 Zähler).

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