Schumi

Verkündung erst nach dem Italien-GP

Foto: Daniel Reinhard 75 Bilder

Erst nach dem Rennen in Italien (10.9.) werden Ferrari und Michael Schumacher über ihre Zukunft im Grand Prix-Sport sprechen. Die Roten organisieren für den späten Sonntagnachmittag oder frühen Abend eine Pressekonferenz.

Dass Michael Schumacher in Monza die Katze aus dem Sack lässt, ist seit Monaten beschlossene Sache. Nun muss sich die Formel 1-Gemeinde aber in jedem Fall bis nach dem Italien-GP gedulden, bis sie erfährt, ob der Rekord-Champion nun zurücktritt oder doch weiterfährt.

Wäre es nach Schumacher gegangen, hätte er sich noch mehr Zeit gelassen. Wäre es nach Teamchef Jean Todt gegangen, würde er die Öffentlichkeit weiter vertrösten. Weil Ferrari-Chef Luca di Montezemolo öffentlich darauf besteht, dass wie es die Tradition verlangt, spätestens in Monza die Mannschaftsaufstellung der Roten für das kommende Jahr bekannt gegeben wird, gibt es nun kein zurück mehr.

Bekanntgabe frühestens um 17 Uhr.

Doch zumindest das wichtige Rennen im königlichen Park von Monza will Ferrari noch fahren und Schumacher will erst noch gewinnen, bis der ungeliebte Termin fällig ist.

Das halbe Fahrerlager zerbricht sich den Kopf darüber, warum Schumacher so lange braucht, um sich zu entscheiden, oder ob er sich längst entschieden hatten und den Rest der Welt nur möglichst lange im Unklaren lassen wollte. Die Idee, mit der Hinausschiebung der Verkündung möglichst lange zu warten, kehrte bei Ferrari nicht die gewünschte Ruhe ein, ganz im Gegenteil.

Präsentation mit Räikkönen, Schumacher und Massa?

Schumachers immerwährende Wiederholung, seine Entscheidung habe nichts mit dem WM-Titel 2007 zu tun, lässt sich mit dem Wunsch, sich möglichst ohne Aussagen über seine Zukunft auf den WM-Kampf zu konzentrieren nur schwer vereinbaren.

Gewiefte Strategen im GP-Zirkus halten es gar für möglich, dass Ferrari an besagtem Sonntagabend vielleicht nur eine Minimalaussage macht. Zum Beispiel könnte Montezemolo für 2007 die Fahrer Michael Schumacher, Kimi Räikkönen und Felipe Massa präsentieren und dann daraufhinweisen, dass erst später definiert wird, wer welche Rolle im Team spielt.

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