Schumi

Zwei Rekorde an zwei Tagen

Am zweiten Testtag mit dem neuen Auto unterbot der Weltmeister den Rekord aus dem Vorjahr nur knapp, am Sonntag (1.2.) durchbrach der F2004 die Schallmauer von 56 Sekunden.

Bei 55,999 Sekunden blieb die Stoppuhr stehen, und Schumacher wischte alle Zweifel an der Qualität des neuen Ferrari beiseite: "Mit diesem Auto haben wir eine realistische Chance, um die Meisterschaft mitzukämpfen", sagte er fünf Wochen vor dem Saisonstart in Melbourne. "Es nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die dachten, dass Ferrari in diesem Jahr chancenlos sei."

Dies sei zwar nur ein Gefühl, ohne direkten Vergleich zur Konkurrenz sei eine Beurteilung schwer, schränkte Schumacher ein. Aber er machte seinem Team ein großes Kompliment. "Also, die Jungs hier schaffen es doch immer wieder, mich positiv zu überraschen. Ich meine, bei Ferrari haben wir in den letzten Jahren, was Zuverlässigkeit und Qualitätskontrolle anbelangt, gleich bleibende Verbesserungen erzielt, aber das neue Auto ist dennoch wieder ein tolles Stück Arbeit." Besonders stellte Schumacher die Fähigkeit des Teams heraus, sich immer weiter zu steigern. "Dann muss man einfach stolz sein, Teil dieser Truppe sein zu können."

Keine technischen Probleme

Es gebe bisher keine technischen Probleme, was für ein neues Auto sehr erstaunlich sei. Das Fahrzeug verhalte sich so, wie man es erwarte. "All das ist sehr positiv", so Schumacher. Vor den Augen des Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo absolvierte der Kerpener am Samstag 100 Runden, am Sonntag waren es gar 115 Umläufe.

"Wir sind 700 Kilometer ohne das geringste Problem gefahren", sagt Schumacher, der lediglich am ersten von drei Testtagen wegen eines fehlenden Ersatzteils einmal vorzeitig Feierabend machen konnte. Am Mittwoch soll die Testarbeit mit dem F2004 in Mugello weitergehen. Testfahrer Luca Badoer wird schon vorher mit einem Vorjahresauto zu Reifentests nach Barcelona entsandt.

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