Schumis Reifenpannen geklärt

Vier Tage nach dem GP von Spanien hat Bridgestone die Gründe für die Reifenpannen am Auto von Michael Schumacher geklärt. In Barcelona hatten die Techniker die schadhaften Reifen bis 23 Uhr in der Nacht untersucht, kamen aber zu keinem eindeutigen Ergebnis. Deshalb wurden die Reifen in die Zentrale nach Japan verfrachtet.

Die Diagnose ergab: Der linke Hinterreifen verlor die Luft wegen einer Strukturschwäche in der Karkasse, ausgelöst durch einen Abfall des Luftdrucks in der Safetycar-Phase nach dem Start. Als die Reifen nach diesen beiden Runden wieder Betriebstemperatur erreichten, stieg der Druck zwar an, blieb aber unter dem Idealwert. Ein Bridgestone-Sprecher: "Permantes Fahren mit zu geringem Luftdruck hat die Struktur beschädigt.“

Der linke Vorderreifen hingegen wurde durch das Eindringen eines Fremdkörpers demoliert. Möglicherweise fuhr Schumacher über zersprlitterte Teile des Renault von Giancarlo Fisichella. Der Italiener hatte kurz zuvor den beschädigten Unterboden reparieren lassen.

Auf Platz drei liegend hatte der Welmeister in Runde 44 zunächst den platten linken Hinterreifen wechseln lassen müssen. Zwei Runden später kam Schumacher in der Startkurve von der Bahn ab, nachdem der linke Vorderreifen plötzlich ohne Luft war. Der Ferrari-Fahrer hatte daraufhin an der Box aufgegeben.

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