Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016 sutton-images.com
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Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016
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Sebastian Vettel verspricht

Anderer Ferrari am Samstag

Sebastian Vettel hat in Austin einen kleinen Fehlstart hingelegt. In der Früh spielte die Technik nicht mit. Am Nachmittag haderte der Heppenheimer mit der Balance. Trotzdem gibt sich Vettel im Duell mit Red Bull noch nicht geschlagen.

Es war die kurioseste Szene des Tages. Als die TV-Regie im ersten Training auf die Onboard-Kamera von Sebastian Vettel schaltete, sah man wie der Pilot mit seiner linken Hand den rechten Außenspiegel festhielt. Mit der anderen Hand steuerte er seinen Ferrari in die Box. Doch was war passiert?

Batwing schlägt Außenspiegel ab

„Ein kleiner Flügel unter dem Auto ist abgeflogen. Der hat dann leider den Außenspiegel kaputt geschlagen“, sorgte der Pilot für Aufklärung. Es handelte sich um den sogenannten Bat-Wing. Ferrari hatte das Flügel-Element nicht mehr wie in Suzuka unter dem Chassis montiert, sondern ähnlich wie Red Bull auf der Kufe des Unterbodens.

Offenbar war die Befestigung nicht stark genug. Als Vettel über die Kerbs rumpelte, ging der Flügel fliegen. Das kleine Malheur hatte große Auswirkungen auf das weitere Tagesprogramm. „Das hat uns etwas Zeit gekostet. Deshalb konnten wir unser Programm nicht ganz durchziehen“, klagte Vettel. Vor allem für die Setup-Arbeit hätte der Heppenheimer gerne noch mehr Runden in der Früh gedreht.

„Was die Balance angeht, sind wir noch ein bisschen hintendran“, gab Vettel zu. „Das Auto ist etwas nervös. Wir rutschen noch ein bisschen zu viel – teilweise über die Vorderräder, teilweise über die Hinterräder. Dadurch sind natürlich auch die Longruns nicht ganz so gut. Ich fühle mich einfach nicht ganz wohl. Das Auto macht nicht das, was ich mir vorstelle.“

Vettel gibt Kampf gegen Red Bull nicht auf

Bei Red Bull, dem Gegner um Platz 2 in der Konstrukteurs-WM, lief dagegen alles wie am Schnürchen. „Red Bull war stark heute“, zeigte sich auch Vettel beeindruckt. „Bei dem Speed, den sie gezeigt haben, wird es nicht einfach sie einzuholen. Aber wir haben noch ein paar Sachen für morgen. Wir sollten zumindest näher dran sein. Wir werden auf jeden Fall kämpfen.“

Vettel warnte vor Panik. Die mäßige Trainingsleistung solle man nicht überbewerten. „Heute war erst Freitag. Ich mache mir noch keine großen Gedanken darüber, was die anderen machen, sondern nur über uns. Und morgen werden wir einen anderen Ferrari als heute sehen.“

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