Sebastian Vettel Red Bull
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Vettel bleibt bei Red Bull

Vertragsverlängerung bis 2014 perfekt

Wie von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz am Wochenende bereits angekündigt, wurde der Vertrag mit Sebastian Vettel bis 2014 verlängert.

Der Weltmeister bleibt langfristig bei Red Bull. Wie der österreichische Rennstall am Montag (14.3.) offiziell mitteilte, wurde Vertrag mit Sebastian Vettel vorzeitig verlängert. Der Heppenheimer soll danach bis zum Ende der Saison 2014 für das Weltmeister-Team antreten.

"Der Grund für meine Verlängerung ist, dass ich mich bei Red Bull sehr wohl fühle", erklärte Vettel auf seiner Homepage. "Ich bin stolz, Teil des Teams sein zu dürfen. Ich bin auch stolz auf das, was wir bisher erreicht haben und in Zukunft erreichen können", sagte der Heppenheimer weniger als zwei Wochen vor dem Saisonauftakt, bei dem er gleich wieder durchstarten will.

"Man muss da gar kein großes Geheimnis draus machen. Als Rennfahrer willst du immer im schnellsten Auto sitzen, weil du immer gewinnen willst", betonte Vettel. Schon am Wochenende hatte Red Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz angedeutet, dass die Vertragsverlängerung nur noch eine Frage der Zeit sei.

Ferrari-Gerüchte erst einmal vom Tisch

Dass die Unterschrift nun aber so schnell bekannt gemacht wurde, kam dann doch etwas überraschend. Es gilt als sicher, dass das Gehalt des jüngsten Titelträgers der Formel 1 mit der Verlängerung noch einmal deutlich aufgestockt wurde. Außerdem hatte sich Vettel zuletzt weniger PR-Termine gewünscht. Bereits seit dem Einstieg in die unteren Formel 1-Klassen wurde der Deutsche von dem Energydrink-Hersteller unterstützt.

"Laut britischer BBC sagte Teamchef Christian Horner, dass der Vertrag weder eine Ausstiegsklausel noch Optionen beinhalte. "Es ist gut, das wir das vor der Saison erledigt haben, denn Gerüchte mit anderen Teams kamen auf", meinte Horner. Mit den Gesprächen habe man zu Beginn des Jahres begonnen und "dann ging es schnell."

Zuletzt sorgten vor allem ausländische Medien für Spekulationen, dass Vettel über Kurz oder Lang bei Ferrari landen würde. Aus jedem positiven Wort über die italienische Konkurrenz wurde ein konkretes Interesse zum Wechsel gestrickt. Mit der Vertragsverlängerung sorgte Red Bull nun erst einmal für Ruhe.

Schicksal von Webber ungewiss

Spannend wird allerdings der Kampf um das zweite Cockpit. Mark Webbers Vertrag läuft Ende der Saison aus. Noch hat sich niemand im Bullencamp konkret zur Zukunft des Australiers geäußert. Nachdem der Routinier zu Beginn der Saison 2010 schon einmal mit einem Rücktritt geliebäugelt hatte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass schon ab 2012 ein neuer Konkurrent im zweiten Red Bull sitzt.

Vettels bisheriger Vertrag wäre mit Option nach der Saison 2012 ausgelaufen. Dass der Youngster jetzt so früh ohne Not um weitere zwei Jahre verlängert, kommt für Experten etwas überraschend. Red Bull hat momentan keine Alternative zum deutschen Piloten. Sollte Webber wie befürchtet wirklich am Saisonende das Team verlassen, hätte Vettel, der bekanntlich ohne Manager auskommt, vielleicht noch ein paar Euro mehr herausschlagen können.

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