Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021 Motorsport Images
Safety-Car - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021
Impressionen - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021
Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021
Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021 70 Bilder

Sebastian Vettel in Imola: "Haben Plan und Ideen"

Vettel hofft auf Steigerung in Imola „Haben Ideen und einen Plan“

Aston Martin und Sebastian Vettel erlebten in Bahrain einen klassischen Fehlstart. In Imola kann es nur besser werden. Die verlängerte Pause zwischen den Rennen hat der Heppenheimer genutzt, um die Pleite zu analysieren. Um die Wende zu schaffen gibt es neue Ideen und neue Teile am Auto.

Sebastian Vettel hat im Anschluss an das Rennen in Bahrain ordentlich eins auf die Mütze bekommen. Nach der Strafe im Qualifying, für die der Fahrer eigentlich nichts konnte, und der Kollision mit Ocon im Rennen, wurde schon der große Abgesang auf eine große Karriere angestimmt. Doch Kritiker sollten den Heppenheimer nicht vorschnell abschreiben. Vettel ist als Kämpfer bekannt. Und er ist ein harter Arbeiter.

"Zum Glück war die Pause von Bahrain zu Imola etwas länger. Ich habe etwas Zeit damit verbracht, die Leistung zu analysieren", berichtet der Pilot. "Das war natürlich kein tolles Wochenende. Meine Vorstellung war einfach nicht gut. Die Kritik danach war also berechtigt. Die Moral und die Motivation im Team sind aber nach wie vor hoch. Ich werde alles dafür geben, damit wir dieses Wochenende ein besseres Rennen haben."

Noch immer hat Vettel mit dem Umstieg von Ferrari zu Aston Martin zu kämpfen. Sein altes Auto unterschied sich vom Konzept her stark vom neuen Dienstwagen. Der Pilot befürchtet, dass es noch etwas dauern könnte, bis Mensch und Maschine auf einer Welle liegen: "Es gibt noch viele Dinge, die neu für mich sind. Ich versuche natürlich ständig mehr über das Auto zu lernen und besser zu verstehen, wie es gefahren werden will. Das Rennen in Bahrain, so schlecht es auch gewesen sein mag, hat diesbezüglich geholfen. Jede Runde ist wichtig."

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021
Motorsport Images
Sebastian Vettel will in Imola einige neue Dinge ausprobieren. Dazu gibt es neue Teile am Auto.

Vettel nimmt sich selbst in die Pflicht

In der Pause vor Imola schaute Vettel in der Fabrik in Silverstone vorbei, um mit den Ingenieuren nach Lösungen zu suchen. "Ich habe im Simulator gearbeitet, um ein paar Sachen auszuprobieren. Ich muss mich als Fahrer quasi selbst tunen, um besser in Form zu kommen. Ich fühle mich jetzt auf jeden Fall besser vorbereitet als noch vor einigen Wochen. Wir haben neue Ideen und einen Plan."

Die Leistung des Piloten ist aber nur ein Faktor. Auch das Auto zeigte nicht den Speed, den sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Nun soll schon in Imola die Trendwende eingeleitet werden: "Für die nächsten Rennen haben wir einige Sachen geplant", verrät Vettel. "Schon hier in Imola werden wir ein paar neue Teile am Auto haben. Leider bleibt im Freien Training nicht viel Zeit, um zu überprüfen, ob wir in die richtige Richtung gearbeitet haben."

Laut Vettel wären aber auch kleine Fortschritte schon sehr willkommen. "In Bahrain waren wir weiter weg, als wir das erwartet hatten. Wir liegen eher am Ende des Mittelfelds und nicht mittendrin oder im vorderen Bereich, wo wir eigentlich sein wollten. Zum Glück ist alles noch sehr eng. Eigentlich sind bis auf Haas hinten und Mercedes und Red Bull am anderen Ende alle mit dabei. Da können auch kleine Dinge schon einen großen Unterschied machen. Wir müssen das jetzt Schritt für Schritt angehen. Wenn uns das gelingt, sollten wir deutlich besser dastehen."

Lewis Hamilton & Sebastian Vettel - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 15. April 2021
xpb
Nach der Pressekonferenz quatschte Vettel noch ein wenig mit Kumpel Hamilton.

Steigerung dank Imola-Layout?

Für die Politik der kleinen Schritte gibt es keine Alternative. Aston Martin kann das Konzept des Autos jetzt nicht mehr ändern und einfach auf eine höhere Anstellung umbauen. "Dazu fehlt die Zeit. Und wir können auch keine Entwicklungstoken einsetzen. Wir müssen jetzt einfach das beste aus dem machen, was wir haben. So ist das Leben manchmal."

Dass alleine schon die Strecke in Imola für einen Fortschritt sorgt, darauf will sich Vettel nicht verlassen. Allerdings sei es aber auch nicht ausgeschlossen: "In Bahrain war es warm, hier ist es kalt. Der Asphalt unterscheidet sich stark. Diese Strecke ist dazu noch etwas schneller. Es ist schwer vorherzusehen, was passieren wird. Natürlich hofft man immer, dass es sich zum Besseren ändert."

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