Sebastian Vettel in Malaysia

"Ich erwarte keine Wunder"

Red Bull GP Australien 2013 Foto: xpb 25 Bilder

Sebastian Vettel hat den dritten Platz von Australien abgehakt. Der Weltmeister hofft, dass die Reifen-Probleme in Malaysia abgestellt sind. Ganz sicher ist er aber nicht. "Ich erwarte keine Wunder. Wir haben noch viel zu lernen."

Nach der dominanten Qualifying-Vorstellung ging Sebastian Vettel als klarer Favorit in das Auftaktrennen in Melbourne. Doch im Rennen merkte der Champion schnell, dass sein Red Bull plötzlich nicht mehr so konkurrenzfähig ist. Die Reifen bauten stärker ab als bei der Konkurrenz und zwangen Vettel dazu, sein Tempo zu verlangsamen.

Reifen in Malaysia wieder ein Thema

"Egal wie ich die Reifen angefahren habe - schnell oder langsam - die Probleme sind immer gleich geblieben", beschreibt der Heppenheimer seine Situation. "Als Fernando an mir vorbei war, konnte ich ihm nicht folgen. Bei ihm schien es auch egal zu sein, wie er die neuen Reifensätze angefahren ist."

Nun sind natürlich gespannt, ob die Reifen auch in Malaysia zur Achillesferse für Red Bull werden. Vettel selbst will keine Entwarnung geben. "Ich erwarte in Sachen Reifen keine Wunder. Hier in Malaysia wird der Verschleiß wieder hoch sein. Es ist heiß, das Layout ist fließend. Es sind mehr schnelle Kurven dabei. Das bedeutet eine hohe Belastung für die Reifen."

Red Bull noch in der Lernphase

Natürlich haben die Red Bull-Ingenieure in den letzten Tagen verzweifelt versucht, dem Problem auf die Spur zu kommen. "Es gibt viele Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Aber nur wenig Möglichkeiten, das Problem zu verhindern", erklärt Vettel. "Da gibt es viele Faktoren: Das Auto selbst, das Setup und auch der Fahrer spielen eine Rolle.

"Es gibt für alle noch viel zu lernen. Auch wir haben sicher noch nicht alles verstanden", gibt der Deutsche zu. Dass man zu viel Wert auf das Qualifying gelegt und das Rennen vernachlässigt hat, will Vettel aber nicht bestätigen. "Die Situation ist ja nicht neu. Wir haben nichts anders gemacht als sonst auch. Wir haben das Reifenproblem einfach nicht so schlimm erwartet."

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