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Sebastian Vettel 2012
Schumacher & Vettel GP Australien 2012
Sebastian Vettel - Red Bull - GP Australien - Melbourne - 16. März 2012
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Sebastian Vettel ist optimistisch

"Wir haben den Speed, zu gewinnen"

Sebastian Vettel ist sich sicher, dass auch vom dritten Platz ein Sieg in Monaco drin ist. Im Qualifying drehte der Red Bull-Pilot im Gegensatz zu Polesetter Nico Rosberg am Ende nur eine Runde – in der nicht alles zusammenpasste.

Wie erwartet steht Nico Rosberg in Monaco auf der Pole-Position. An dem Mercedes-Pilot führte schon das ganze Wochenende kein Weg vorbei. Bis kurz vor Schluss sah es so aus, als könnte Sebastian Vettel die Phalanx von Rosberg doch noch brechen, aber daraus wurde nichts. Am Ende fehlte Vettel rund eine Zehntelsekunde auf seinen Landsmann.

Vettel würde zwei Runden fahren

"Es war sehr eng", sagte der Red Bull-Pilot nach dem Qualifying. "Mercedes war das ganze Wochenende sehr stark. Es hat ein bisschen mehr als ein Zehntel gefehlt. Das Auto war sehr gut. Ich war mit der letzten Runde nicht ganz zufrieden. Im Vergleich zum Donnerstagstraining hatten wir aber einen besseren Speed." In den ersten beiden Trainingssitzungen sah Vettel mit Rang zehn und neun noch blass aus.

Im Rückblick würde Vettel aber trotzdem eine andere Strategie für die Schlussphase des Zeittrainings wählen. "Wenn ich nochmal entscheiden könnte, wäre ich zwei gezeitete Runden gefahren", sagt der Wahlschweizer. Bei den kalten Temperaturen, die im Qualifying mit 20 Grad Asphalttemperatur ihren Tiefstand erreichten, brauchten die Supersoft-Reifen länger, um sich aufzuheizen.

"Der erste Sektor war nicht schlecht, aber in Kurve 1 und am Casino waren die Vorderreifen noch nicht ganz da. Insgesamt bin ich aber zufrieden, denn am Donnerstag sah es noch nicht nach den beiden ersten Startreihen aus."

Red Bull ist schnell genug

Mit Platz drei ist Vettel in Schlagdistanz. Schon Kimi Räikkönen prophezeite am Donnerstag, dass die Chance auf den Sieg bei einem Startplatz in den beiden ersten Reihen gut sind. "Wer weiß was morgen drin ist", meint der 25-Jährige. "Ich denke, wir haben auf jeden Fall den Speed, um nach ganz vorne zu fahren und das Rennen zu gewinnen."

Allerdings muss Vettel irgendwie an den beiden Silberpfeilen vorbei kommen. In den letzten Rennen war das kein großes Problem. Nico Rosberg wurde in Barcelona nach wenigen Runden aufgrund des hohen Reifenverschleißes an der Hinterachse einfach durchgereicht. In Monaco sieht das aber anders aus. Da werden die Mercedes nicht ganz so einfach zum Kanonenfutter. "Der Reifenverschleiß ist hier durchschnittlich", meint Vettel. "Bei den letzten Rennen war es bei Mercedes immer etwas schlimmer, aber hier haben wir eine andere Strecke."

Boxenstopp-Taktik entscheidend

Vielmehr sind es die Taktik-Spielchen, die am Sonntag im Rennen eine Rolle spielen könnten. "Auf der Strecke wird es schwierig zu überholen, das wissen wir alle", sagt der dreimalige Weltmeister. "Wenn alles gut läuft, hat Mercedes Probleme und wir holen sie an der Box. Die Reifenabnutzung spielt sicher eine Rolle morgen, aber wir müssen zuerst auf uns schauen."

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Nico Rosberg ließ in Monaco auch im Qualifying niemandem eine Chance.

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