Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - Test - Barcelona - 3. März 2013 xpb
Red Bull RB9 Jerez Test F1 2013
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Red Bull RB9 Test Jerez 2013 22 Bilder

Sebastian Vettel nicht zufrieden

Red Bull muss nacharbeiten

Bei Red Bull lief es in Barcelona nicht nach Plan. Die Updates für den RB9 funktionierten nicht wie erhofft. Auf Zeitenjagd verzichtete Weltmeister Sebastian Vettel auch am letzten Testtag. Nach Australien geht es deshalb mit großen Fragezeichen.

Ist der Weltmeister in der Krise? Oder alles nur falscher Alarm? An den zwölf Testtagen dieses Winters stand Sebastian Vettel nicht ein einziges Mal ganz vorne in der Zeitentabelle. Beim großen Finale in Barcelona gab sich der Heppenheimer sogar nur mit Rang acht zufrieden. Die Gesichter im Red Bull-Lager sahen nicht besonders begeistert aus.

Updates zeigen keine Wirkung

"Wir konnten leider nicht alle Aufgaben lösen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir müssen jetzt in die Daten schauen und versuchen, die Tests zu analysieren. Die letzten beiden Tage waren nicht so gut wie erwartet. Aber bis zum Saisonstart ist ja noch ein bisschen Zeit", fasste Vettel die aktuelle Gemütslage zusammen.

Am Sonntag (3.3.2013) wurden noch einmal technische Updates aus der Fabrik in Milton Keynes angeliefert und ans Auto geschraubt. Der zeitaufwändige Umbau brachte aber nicht die berechnete Wirkung: "Die neuen Teile funktionieren noch nicht ganz so, wie wir uns das erhofft haben", gab Vettel zu. "Wir müssen erst einmal verstehen, was genau das Auto braucht. Es ist nicht leicht das auf einen Bereich einzugrenzen, weil die Reifen einfach nicht gut genug sind.

Setup-Arbeit im Simulator

Red Bull-Berater Helmut Marko erklärte, dass es mit der Balance des Autos noch nicht ganz passt. Vettel nannte auch den Grund: "Wir hätten gerne mehr am Setup gearbeitet und die Änderungen besser verstanden. Aber die Reifen haben leider immer nur eine Runde durchgehalten. Selbst bei Sonne und warmem Asphalt wurde es nicht viel besser."

Auf dem Weg nach Melbourne legt Vettel nun noch einen Zwischenstopp in Milton Keynes ein. Im Simulator will er seinen RB9 weiterentwickeln. "Wir müssen dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben." Vielleicht funktioniert die virtuelle Setup-Arbeit besser als die reale auf der Strecke.

Vettel verzichtet auf Prognosen

Wegen des tückischen Reifenverhaltens verzichtet Vettel auch auf eine Einschätzung zum Vergleich mit der Konkurrenz. "Es war die ganzen Wintertests schwierig, etwas herauszulesen. So schwierig wie nie. Es war quasi unbewusstes Schattenboxen. Man kann keine Favoriten herauslesen."

Von der Leistung des Silberpfeils ließ sich Vettel nicht aus der Ruhe bringen. Der Weltmeister setzte sein Pokerface auf: "Die Zeit von Mercedes war schon stark. Aber jedes Auto geht anders mit den besonderen Bedingungen hier um. Aber in Australien kann es schon wieder ganz anders aussehen. Die Rundenzeiten sind deshalb nicht so wichtig."

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