Sebastian Vettel warnt

"Renault-Ausstieg wäre schwerer Schlag"

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Singapur - 17. September 2015 Foto: xpb 102 Bilder

Sebastian Vettel geht mit großen Erwartungen in den GP Singapur. Mit einem Auge verfolgt der Weltmeister aber auch die Entwicklungen bei seinem alten Team Red Bull. Der Streit mit Renault lässt den Heppenheimer nicht kalt.

Nach den beiden Power-Strecken in Spa und Monza steht in Singapur wieder ein Stadtkurs mit mehr Kurven auf dem Programm. Mercedes sollte hier nicht ganz so dominant sein. Sebastian Vettel hat aber keine zu großen Erwartungen. "Sie haben ein starkes Paket. Wenn bei ihnen alles glatt geht, bleiben nicht mehr viele Plätze auf dem Podium übrig."

Singapur nicht wie Malaysia oder Ungarn

Dass Singapur vom Klima wie Malaysia ist und von den Kurven Budapest ähnelt, will Vettel nicht überbewerten. An einen Sieg wie auf den genannten Strecken glaubt er nicht. "Singapur ist etwas Besonderes. Man fährt in der Nacht. Die Reifen sind anders. Es ist viel anstrengender. Man muss sich jede Runde konzentrieren. Es geht immer ganz nah an die Mauern heran."

Nur Tiefstapeln will Vettel aber auch nicht: "Wir haben auch ein gutes Auto und in diesem Jahr gezeigt, dass wir auf allen Strecken unter die ersten Fünf fahren können." Über den WM-Titel macht sich der vierfache Champion momentan aber keine Gedanken: "Lewis ist in einer sehr guten Position. Er hat ein starkes Auto und ein starkes Team. Das muss man realistisch sehen."

Aufgeben gilt für den Ferrari-Fahrer aber nicht: "Ich war auch schon in einer ähnlichen Position wie Lewis. Man muss als Fahrer immer Höchstleistung zeigen, um das ganze Potenzial herauszholen. Solange es noch rechnerisch möglich ist, werden wir alles geben."

Renault-Abschied wäre traurig

Trotz der neuen Liebe zu Ferrari ist Vettel mit den Gedanken auch immer noch bei seinem alten Red Bull-Team. Der Deutsche verfolgt genau, was dort passiert. "Die Trennung von Renault ist schade. Wir hatten damals sehr viel Erfolg miteinander. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit mit dem angeblasenen Diffusor. Da war Renault ganz vorne mit dabei. Aber Erfolge werden leider sehr schnell vergessen."

Dass sich Renault nun ganz aus der Königsklasse zurückziehen könnte, bezeichnet Vettel als traurig. "Das wäre ein schwerer Schlag für die ganze Formel 1. Ich hoffe nicht, dass es soweit kommt." Dass sein alter Arbeitgeber künftig mit Ferrari-Motoren fahren könnte, sieht der Pilot dagegen pragmatisch: "Das gab es ja schon einmal. Damals hat man sich getrennt, weil man nicht so glücklich war. Vielleicht wird es ja dieses Mal anders."

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