Sebastian Vettel - Nico Hülkenberg - Max Verstappen - GP China - Shanghai - 6.4.2017 xpb
Williams - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017
Williams - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017
Sauber - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017
Sauber - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017
Safety Car - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017 135 Bilder

Vettel stapelt tief vor GP China 2017

„Mercedes bleibt Favorit“

Erstmals seit dem GP Brasilien 2013 ist Sebastian Vettel wieder WM-Führender. Von der Favoritenrolle will der viermalige Champion trotzdem nichts wissen. Vettel baut auf ein starkes Auto, sieht Mercedes aber weiter als das Team, das es zu schlagen gilt.

2016 war ein schweres Jahr für Ferrari. Es gelang kein Sieg. Die Team-WM schloss man nur als Dritter ab. Mit 367 Punkten hinter Klassen-Krösus Mercedes. 2017 begann für die Scuderia aber ganz anders. Sebastian Vettel landete in Australien den Auftaktsieg. Ferrari wirkt beflügelt. „Es war für das ganze Team ein tolles Wochenende. Der Sieg war die Belohnung für all die Arbeit, die wir im Winter in das Auto gesteckt haben. Tag und Nacht“, freut sich der erste Saisonsieger noch elf Tage nach seinem Coup.

Ferrari weiß um seine Stärke

Mit dem SF70H ist dem Technikteam um Mattia Binotto ein guter Wurf gelungen. Das Auto war von Anfang an schnell. Die gute Pace aus den Wintertests konnte Ferrari in Australien halten. Ist Ferrari aufgrund des starken Starts nun automatisch der heißeste Anwärter auf den Sieg beim GP China 2017? Vettel verneint. „Mercedes bleibt weiter der große Favorit.“

Teamkollege Kimi Räikkönen sieht es wie gewohnt pragmatisch. „Keine Ahnung, wer der Favorit ist. Es ist ein Ratespiel. Wir sind mit diesen Autos noch nie in China gefahren. Wir müssen die Tage abwarten, und dann sehen wir, wer der Schnellste ist.“ Aber Ferrari weiß um seine Stärke. „Wir hatten ein starkes erstes Rennen und wissen, dass wir ein gutes Paket haben“, sagt Vettel, der das verkorkste Vorjahr nicht als Desaster tadeln will. „Ich habe es nicht so schlecht in Erinnerung wie viele andere anscheinend. Wir hatten unsere Podestplätze. Aber klar war es insgesamt ein schweres Jahr für uns.“

Viele glückliche Gesichter in Maranello

Vielleicht musste Ferrari durch das Tal gehen, um gestärkt herauszukommen, und endlich ein echter Rivale für Mercedes zu sein. Das Team, das in den drei Jahren zuvor 52 der 59 GP gewann. „Das Team hat sich entwickelt. Wir fühlen uns komfortabler und haben mehr Selbstvertrauen in unsere Arbeit und die einzelnen Prozesse“, sagt Vettel. Aus dem Erfolg von Melbourne zieht Ferrari Extra-Motivation. „Ich habe in Maranello in viele glückliche Gesichter geschaut. Die Jungs sind noch motivierter und engagierter. Genau das brauchen wir.“

Auch den vorhergesagten Regen für den Rennsonntag nimmt der erfolgreichste Rennstall der Formel 1-Geschichte gelassen zur Kenntnis. „Ein gutes Auto im Trockenen ist für gewöhnlich auch gut im Nassen“, meint Räikkönen, der 2007 in China siegte. Vettel triumphierte 2009 in Shanghai. Damals hatte es geregnet. Es war der erste Sieg für Red Bull. Ansonsten raste der Heppenheimer noch dreimal auf die Pole. Vettel nennt den GP China "das Rennen der Überraschungen". "Ich bin hier im Toro Rosso 2007 als 17. oder 18. gestartet und kam als Vierter an“, erinnert sich der 43-fache GP-Sieger, dem die neuen Autos schmecken. Wenngleich sie körperlich nicht so fordernd sind wie die Renner vor zehn Jahren, als Vettel debütierte. „Wir fahren mit mehr Benzin. Die Autos sind generell schwerer und früher hielten die Reifen noch länger. Aber in schnellen Kurven sind es sicher die schnellsten Autos aller Zeiten.“

Motorsport Aktuell Formel 1 - GP China 2017 Platzt endlich der Ferrari-Knoten? F1-Vorschau GP China

Nach zwei Mercedes-Siegen muss Ferrari in China die Wende einleiten.

Das könnte Sie auch interessieren
Racing Point - Formel 1 - GP England 2019
Aktuell
Mercedes - Formel 1 - GP England 2019
Aktuell
Charles Leclerc - GP England 2019
Aktuell