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Sebastian Vettel zu langsam

"Etwas Gröberes war nicht ganz richtig"

Sebastian Vettel fuhr in Belgien auf verlorenem Posten. Den Speed von Teamkollege Daniel Ricciardo konnte er nicht gehen. Nach dem Rennen suchte der Weltmeister im Gespräch mit auto motor und sport nach Antworten - fand aber noch keine.

Wie ist es gelaufen?

Vettel: Nicht gut.

Warum?

Vettel: Zu langsam.

Hat Ihnen das Freitagstraining gefehlt?

Vettel: Ich glaube nicht, dass das das Problem war. Warum wir nicht den Speed hatten, kann ich aber auch nicht beantworten.

Sie haben aber doch sicher einen Verdacht?

Vettel: Die Autos waren mehr oder weniger identisch abgestimmt. Deshalb glaube ich nicht, dass es daran lag. Irgendetwas Gröberes kann nicht ganz richtig sein.

Was kann das gewesen sein?

Vettel: Keine Ahnung. Wir hatten keinen Schaden oder etwas in der Art. Alles, was wir uns anschauen können, sieht in Ordnung aus. Aber wenn man den Speed auf der Strecke sieht, ist irgendetwas nicht in Ordnung.

Wie hat es sich im Auto angefühlt?

Vettel: Schlecht. Übersteuern, Untersteuern – alles vertreten heute. Letztenendes hatte ich keinen Grip. Ich konnte nicht später bremsen. Ich konnte den Speed nicht in die Kurven reinnehmen, weil die Vorderachse nicht gehalten hat. Und als das Auto dann mal irgendwann eingelenkt hat, konnte ich nur schwer ans Gas gehen, weil die Hinterachse nicht den gewünschten Grip hatte.

Der Ausrutscher in Puhon in der fünften Runde war Ihr Fehler?

Vettel: Ja, aber das hat heute nicht den Bock fett geschossen. Wir waren einfach zu langsam. Deshalb hätte ich mich sowieso nicht mehr lange halten können.

Sie haben also von Anfang an mit den Problemen gekämpft?

Vettel: Ja.

Sie haben mit bestem Blick auf das Duell der Mercedes schauen können. Was ist da passiert?

Vettel: Das habe ich gar nicht so genau mitbekommen. Ich habe nur gesehen, dass die Fetzen geflogen sind. Wessen Schuld das war, weiß ich gar nicht.

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