Sebastian Vettel

Sebastian Vettel - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ist ein deutscher Rennfahrer, der in der Formel 1 mittlerweile für Aston Martin an den Start geht. Er blickt auf eine langjährige Karriere mit vier Weltmeister-Titeln in Folge zurück.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Vettel kritisiert Formel 1

Neue Kraftstoffe kommen zu spät

Sebastian Vettel zeigt sich nicht gerade begeistert von den Klimazielen der Formel 1. Die Einführung der synthetischen Kraftstoffe komme sehr spät.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Italien 2022

Die fliegenden Holländer

In Monza war Max Verstappen mit seiner Bestnote nicht allein. Auch Nyck de Vries und Charles lieferten beim Italien-GP eine makellose Leistung ab.

Aston Martins Qualifying-Problem

Das Auto mit zwei Gesichtern

GP Belgien 2022

Der Aston Martin AMR22B ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Am Samstag kämpfen die Fahrer um den Einzug ins Q2. Am Sonntag fahren sie um WM-Punkte.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell Vertrags-Streit der Super-Talente

Piastri wie Prost, Senna & Co.

Der Streit um den Piastri-Vertrag ist nicht der erste derartige Fall in der Formel 1. In der Vergangenheit sorgten viele prominente Piloten für Ärger.

Aktuell Die Rücktritte der F1-Weltmeister

Nur vier perfekte Abgänge

Wir blicken zurück, wie erfolgreich sich die F1-Weltmeister aus dem Sport verabschiedet haben. Nicht jeder fand den optimalen Moment zum Rücktritt.

Aktuell Steiniger Weg für Mike Krack und Aston Martin

Aston Martin legt Fokus auf 2023

Aston Martin liegt zur Halbzeit der Saison nur auf Platz 9. Der seit Januar 2022 im Amt tätige Teamchef Mike Krack legt den Fokus bereits auf 2023.

Aktuell Ersatz für Sebastian Vettel

Alonso wechselt zu Aston Martin

Fernando Alonso hat für 2023 überraschend seinen Wechsel von Alpine zu Aston Martin verkündet. Dort wird der Spanier Sebastian Vettel ersetzen.

Aktuell Aston Martin wollte Entscheidung

Vettel-Ansprache mit Tränen

Sebastian Vettel hat sich Donnerstagfrüh von seinem Team in der Garage mit einer emotionalen Rede verabschiedet. Es flossen auch ein paar Tränen.

Aktuell Sebastian Vettel tritt zurück

Formel 1 verliert einen Großen

Sebastian Vettel wird sich am Ende der Saison aus der Formel 1 verabschieden. Vor dem Budapest-Wochenende kündigte der Heppenheimer den Rücktritt an.

Entscheidung nach der Sommerpause

Aston hofft auf Vettel-Verlängerung

GP Frankreich 2022

Sebastian Vettel hat angedeutet, dass er noch ein Jahr bei Aston Martin dranhängt. Bis zur Entscheidung müssen sich die Fans aber noch etwas gedulden.

Vettels Showrun im Uralt-Aston

55 statt 1.000 PS - 100 % nachhaltig

GP Frankreich 2022

Der TT1 war Aston Martins erster Grand-Prix-Rennwagen. Sebastian Vettel bestritt im 100 Jahre alten Modell vor dem GP Frankreich einen Showrun.

Aktuell Crazy Stats GP Österreich 2022

Wie der Vater so der Sohn

Die Spielberg-Statistiken von Mick und Michael Schumacher weisen interessante Parallelen auf. Wir haben die verrücktesten Zahlen vom GP Österreich.

Aktuell Ärger um die Streckenlimits

Strafen nach Augenmaß

Vier Fahrer kassierten im im Spielberg-Rennen Strafen, weil sie mindestens vier Mal die Streckenlimits verletzt hatten. Das sorgte für Ärger.

Aktuell Gerüchte um Ricciardo & McLaren

Ricciardo will nicht weglaufen

Auch im zweiten McLaren-Jahr hat Ricciardo Probleme. Der Druck auf den achtfachen GP-Sieger wächst. Dennoch will er 2023 weiter für McLaren fahren.

Vettel fährt Williams von Nigel Mansell

Kultrenner mit Hightech-Sprit

GP Großbritannien 2022

Die neueste Umwelt-Aktion von Vettel: Er fuhr in Silverstone seinen Williams von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992 mit klimaneutralem Kraftstoff.

Deutsche Fahrer scheitern im Q1

Distanzscheibe bremst Schumi

GP Großbritannien 2022

Regen ist normalerweise die Chance für das Mittelfeld. Für Sebastian Vettel und Mick Schumacher war trotzdem schon nach dem Q1 Feierabend.

Silverstone-Paket für Aston Martin

Upgrade für neuen Vettel-Vertrag

GP Großbritannien 2022

Mit dem Silverstone-Upgrade will Aston Martin im Mittelfeld nach vorne kommen. Außerdem will man damit Sebastian Vettel zum Weitermachen bewegen.

Streit um Vettel-Aktion

Team-Verbot für Protest-Helm?

GP Kanada 2022

Sebastian Vettel verzichtete im Montreal-Rennen überraschend auf das spezielle Helmdesign, mit dem er die Ölgewinnung aus Teersanden kritisiert.

Fahrer begrüßen FIA-Reaktion

Was ist der Grenzwert?

GP Kanada 2022

Die FIA hat dem Bouncing den Kampf angesagt. Die Teams sind sich aber nicht sicher, ob sich ein fairen Grenzwert finden lässt.

Aktuell F1-Fotos GP Kanada 2022 - Donnerstag

Montreal wird zum Tollhaus

Schon am Donnerstag strömten die Fans in Massen an die Strecke in Montreal, obwohl noch gar keine Autos auf der Strecke fuhren. Wir haben die Bilder.

Aktuell Vettels Aston Martin immer besser

Updates in der Pipeline

Aston Martin versank zu Saisonbeginn in den Untiefen der Startaufstellung. Mit der B-Version geht es aufwärts. In Baku war man so schnell wie nie.

Aston Martin im Vormarsch

Vettel rettet Frontflügel

GP Aserbaidschan 2022

Vettel qualifizierte sich sicher für die Top Ten. Sein Aston Martin macht weitere Schritte vorwärts. Die Show hätte aber im Q2 zu Ende sein können.

Sebastian Vettel spürt Aufwärtstrend

Hamilton-Zeit nicht unmöglich

GP Monaco 2022

Sebastian Vettel kam ohne Zittern ins Monaco-Q3 und glaubt, dass er ohne seinen Fehler in der ersten Kurve sogar die Hamilton-Zeit geschlagen hätte.

Überfall in Barcelona

Vettel jagt Rucksack-Räuber

GP Spanien 2022

Nach dem Großen Preis von Spanien haben Räuber Sebastian Vettel überfallen. Der Deutsche begab sich danach selbst auf die Tätersuche.

1 2 3 ... 4 ... 5

Schon im Alter von drei Jahren ging Sebastian Vettel mit dem Motorsport auf Tuchfühlung. Sein Vater, Besitzer einer Zimmerei, hatte ihm einen 60-Kubikzentimeter-Bambini-Kart geschenkt, mit dem er später sogar erste Rennen fuhr. 2001 gewann er unter anderem die deutsche und europäische Junioren-Kartmeisterschaft. Trotz bestmöglicher Unterstützung durch seine Eltern war Vettel aus finanziellen Gründen früh auf externen Support angewiesen. Seine ersten Sponsoren: ein Alufelgen-Hersteller, ein Wodka-Importeur und Kartsport-Händler Gerhard Noack, der bereits Michael und Ralf Schumacher gefördert hatte. Zudem hatte Red Bull das Supertalent schon 1998 ins Förderprogramm aufgenommen.

Vettels Zeit im Formelsport

2003 kam der junge Heppenheimer bei Eifelland Racing unter und startete in der deutschen Formel BMW. Er wurde direkt Vizemeister und drehte im darauffolgenden Jahr mit Mücke Motorsport noch mehr auf. Aus 20 Rennen holte er 18 Siege – ein Rekord, den er zusätzlich zum Meistertitel feierte.

2005 ging's weiter in die Formel 3 Euroserie. Er erzielte sechs Podest-Plätze und belegte Rang fünf. Im selben Jahr kämpfte er sich beim Macau Grand Prix auf den dritten Platz. Seine zweite Saison in der Formel 3 Euroserie bestritt er 2006 für den französischen Rennstall ASM Formule 3. Dort musste er sich nur Teamkollege Paul di Rasta geschlagen geben und wurde Zweiter. Der Heppenheimer nahm zudem an zwei Wochenenden der Formel Renault 3.5 teil, entschied eines der Rennen für sich.

Viel wichtiger jedoch: Vettel erhielt einen Vertrag bei BMW Sauber. Der deutsche Rennstall engagierte ihn ab August 2006 als Formel-1-Testfahrer. Bei seinem ersten Freitags-Einsatz war er prompt der Schnellste.

Unerwarteter Aufstieg in die Königsklasse

2007 startete der Youngster zuerst für Carlin erneut in der Formel Renault 3.5. Zu Ende fuhr er die Saison nicht. Als Gesamtführender verließ er die Serie nach sieben Rennen. Der Grund: Da Robert Kubica, Stammfahrer bei BMW Sauber, nicht einsatzbereit war, kam Vettel in Indianapolis überraschend zu seinem F1-Renn-Debüt. Platz acht bescherte ihm dort direkt einen WM-Punkt. Da bei Sauber aber alle Stammplätze besetzt waren, sah sich Vettel nach Optionen um.

Ende Juli 2008 dann die Gelegenheit: Toro Rosso trennte sich von Scott Speed und präsentierte Vettel zum Grand Prix in Ungarn als dessen Nachfolger für die restliche Saison. Die ersten vier Rennen: enttäuschend. Beim chaotischen Regen-Rennen in Japan sorgte er aber dann für Furore, stieß mit unterlegenem Auto auf Rang drei vor. Allerdings krachte er während einer Safetycar-Phase wegen schlechter Sicht in Mark Webbers Heck. Ein Rennen später machte er den Fehler wieder wett, indem er in Shanghai – ebenfalls im Regen – auf Position vier durchs Ziel raste.

Als er 2008 während seiner ersten kompletten F1-Saison in Monza sowohl die erste Pole als auch den ersten Renn-Sieg holte und zudem konstant in die Punkte fuhr, hatten die Red-Bull-Verantwortlichen genug gesehen. WM-Achter im Toro Rosso? Dieser Junge gehörte ins A-Team! Und das Vertrauen für die Saison 2009 zahlte Vettel umgehend zurück, wurde er doch auf Anhieb Vize-Weltmeister.

Vier WM-Titel in Folge

Dann startete Vettel in die goldene Ära. Ab 2010 räumte er alles ab. In seiner zweiten Red-Bull-Saison sicherte er sich bei einem dramatischen Finale im Duell mit Ferrari-Pilot Fernando Alonso den Titel – als bis dahin jüngster Weltmeister aller Zeiten. Ein Jahr später folgte der zweite Streich, diesmal jedoch weniger dramatisch. Mit elf Siegen und 15 Pole Positions dominierte er das Motorsport-Oberhaus und krönte sich wieder zum Champion.

2012 machte es Vettel zur Freude der neutralen Fans spannender. Ein holpriger Saisonstart und zwischenzeitliche Technik-Probleme sorgten zur Sommerpause für einen scheinbar unaufholbaren Rückstand. Doch mit einem sensationellen Schlussspurt zog Vettel kurz vor Ende der Saison an Dauer-Konkurrent Alonso vorbei. Im dramatischen Sao-Paulo-Krimi, bei dem Vettel in eine Kollision verwickelt wurde, kämpfte er sich gerade so auf Rang sechs ins Ziel. Das reichte, um den Titel-Hattrick klar zu machen.

Und Vettel tat es 2013 nochmal. 13 Renn-Siege fuhr der Heppenheimer ein. Innerhalb einer Saison war das zuvor nur Michael Schumacher gelungen. Titel Nummer vier war dementsprechend wieder eine klare Angelegenheit. Zwischen Vettel und dem zweitplatzierten Alonso lag letztlich ein Punktekissen von 155 Zählern.

Ende der Erfolgs-Ära und Wechsel zu Ferrari

2014 flachte der Hype ab. Durch ein neues Motoren-Reglement fuhr Vettel im Red Bull plötzlich hinterher. Darüber hinaus machte ihm sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo das Leben schwer. Pole Positions oder Siege? Fehlanzeige. Mit vier Podest-Platzierungen beendete er das Jahr auf Rang fünf – intern geschlagen durch Ricciardo, der Dritter wurde. Der vorherige Dauer-Champion zog die Ausstiegs-Klausel seines Vertrags und wechselte 2015 zu Ferrari.

Nur zu gerne wäre Vettel bei der Scuderia der zweite Schumacher geworden. Und ja, die Debüt-Saison in Rot lief durchaus vielversprechend. Zwölf Podiums-Plätze, darunter zwei Siege, reichten für Rang drei in der Gesamtwertung – kein schlechtes Resultat für das Eingewöhnungs-Jahr.

Vom Titel-Aspiranten in die sportliche Krise

2016 sprang für Vettel und auch für dessen Teamkollege Kimi Räikkönen allerdings kein einziger Sieg mehr raus. Letzten Endes wurde er Vierter – übrigens hinter seinem Ex-Red-Bull-Kontrahenten Ricciardo. Die beiden Mercedes-Piloten Rosberg und Lewis Hamilton an der Spitze: ohnehin außer Reichweite.

Doch der Heppenheimer griff nochmal an, schloss die folgende Saison als Vizemeister ab. In die Sommerpause war er zuvor sogar als Spitzenreiter gegangen. Aber ganz nach oben reichte es am Ende einfach nicht. Zu konstant fuhr Hamilton, zu schnell dessen überlegener Mercedes-Bolide. Ferrari hingegen ging die Luft aus.

Die Saison 2018: Ein Abbild des Vorjahrs. Das Resultat? Erneut Zweiter hinter Hamilton. Danach ging es bergab. Im kaum mehr konkurrenzfähigen Ferrari belegte Vettel 2019 nur noch den fünften Platz.

Vor der Saison 2020 gab der Heppenheimer gemeinsam mit Ferrari bekannt, dass er nach dem Jahr zum Aston Martin F1 Team wechsle. Die Luft war raus. Sein einziges Podium erzielte er beim Großen Preis der Türkei. Insgesamt fuhr Vettel nur siebenmal in die Punkte. Letztlich reichte es nur noch für Rang 13 – ein Abschied von der Scuderia, den sich alle anders vorgestellt hatten.

Bei Aston Martin wagt Vettel 2021 nochmal den Neuanfang.

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