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Sebastian Vettel - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ist ein deutscher Rennfahrer, der in der Formel 1 mittlerweile für Aston Martin an den Start geht. Er blickt auf eine langjährige Karriere mit vier Weltmeister-Titeln in Folge zurück.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Aston Martin bestätigt Fahrer für 2022 Vettel-Zukunft endlich fix

Lange war unklar, ob Sebastian Vettel noch eine Saison bei Aston Martin dranhängen würde. Nun hat das Team endlich seine Fahrer für 2022 bestätigt.

Aktuell Aston Martin wartet auf Antwort Hört Vettel am Saisonende auf?

Aston Martin will nächstes Jahr weiter mit Sebastian Vettel zusammenarbeiten. Doch der Heppenheimer ziert sich noch mit der Zusage.

Aktuell Alfa Romeo oder Williams? Wo kommt Alex Albon unter?

Red Bull versucht Alex Albon nächstes Jahr zurück in die Formel 1 zu holen. Allerdings ist in den eigenen Teams kein Platz für den Youngster.

Aktuell War Norris-Crash vermeidbar? Kritik an Rennleitung

Lando Norris durfte sich ernsthafte Chancen auf die Pole Position ausrechnen. Doch seine Qualifikation endete mit einem Highspeed-Crash in Eau Rouge.

Aktuell Aston Martin vs. Alpine Hoher Preis für Benzindrama

Im Kampf um Platz fünf erlebten Alpine und Aston Martin in Ungarn zwei Extreme. Sebastian Vettel stolperte über einen tückischen Defekt.

Aktuell Vettel lobt neue 18-Zoll-Reifen Schneller in langsamen Kurven

Nach seinem ersten Test mit 18-Zoll-Reifen äußerte sich Sebastian Vettel zufrieden. Nur mit der Sicht könnte es in der nächsten Saison Probleme geben.

Aktuell Aston Martin geht in Berufung Vettel-Strafe wird neu verhandelt

Die Disqualifikation von Sebastian Vettel in Ungarn wird neu verhandelt. Aston Martin hat offiziell eine Überprüfung des Falls bei der FIA beantragt.

Vettels Achterbahnfahrt in Ungarn Kein Lohn nach tollem Kampf GP Ungarn 2021

Sebastian Vettel erregte in Budapest viel Aufmerksamkeit. Für Aston Martin ist die Disqualifikation ein schwerer Rückschlag – aus mehreren Gründen.

Vettel-Aktion für mehr Umweltschutz F1-Star sammelt Müll der Fans GP Großbritannien

Mit einer besonderen Aktion in Silverstone hat Sebastian Vettel Werbung für Abfall-Vermeidung gemacht. Der F1-Star sammelte den Müll der Fans auf.

Vettel braucht die Stroll-Taktik „Es fehlte der Rhythmus“ GP Steiermark

In Spielberg kam der Aston-Martin-Pilot nach gutem Start in das Wochenende in der Qualifikation auf keinen guten Zweig. Die Gründe sind unbekannt.

Cockpit-Problem bei Schumacher Vettel hilft mit schiefem Sitz GP Steiermark

Mick Schumacher hat enthüllt, dass er etwas schief im Cockpit sitzt. Sebastian Vettel hat dem Rookie Hilfe bei der Lösung des Problems angeboten.

Fahrer-Briefing mit Überlänge Pirelli-Chef im Kreuzverhör GP Frankreich

Nach den Reifenschäden von Baku musste sich Pirelli-Sportchef Mario Isola im Fahrerbriefing von Le Castellet den Fragen der Piloten stellen.

Aktuell F1-Autos verlangen neuen Fahrstil Erst Bremsen, dann Einlenken

Die F1-Piloten müssen mit der aktuellen Auto-Generation ihren Fahrstil anpassen. Wir erklären, was nun anders ist und wie sich das auswirkt.

Aktuell Formel Schmidt GP Aserbaidschan 2021 Der alte Vettel ist zurück

Sebastian Vettel fuhr das zweite Super-Rennen in Serie. Der Lohn war das erste Podest der Saison. Wir analysieren seine Leistung und das Baku-Rennen.

Aktuell F1 Fahrer-Noten GP Aserbaidschan Drei Zehner für Podest-Fahrer

Sergio Perez, Sebastian Vettel und Pierre Gasly konnten beim GP Aserbaidschan nichts besser machen. Deshalb räumen alle drei auch die Bestnote ab.

Vettels Baku-Show Das erste Podium für Aston Martin GP Aserbaidschan

Vettel zeigte seine ganze Klasse. Er streichelte die Reifen und überholte, als es zählte. Der Lohn war der erste Podestplatz für das neue Team.

Duell der Ex-Weltmeister um Q3-Einzug Verbremser kostet Vettel vier Zehntel GP Aserbaidschan

Die Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Sebastian Vettel lieferten sich einen engen Kampf um den Einzug in Q3. Vettel verlor ihn um 29 Tausendstel.

Fahrer des Rennens in Monaco War das für Vettel die Wende? GP Monaco

Sebastian Vettel hat in Monte Carlo seinen Aston Martin-Fluch besiegt. Endlich erste WM-Punkte und das gleich zweistellig. War das der Durchbruch?

Aktuell Rennanalyse GP Monaco 2021 Overcut-Strategie führt zum Erfolg

Im Rennen zum GP Monaco gab es bis auf die erste Runde keine Überholmanöver, dafür aber ausgeklügelte Taktiken wie die Overcut-Strategie.

Vettel startet neben Hamilton Vettel besser als das Auto GP Monaco

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton starten nebeneinander aus der vierten Reihe. Für Hamilton eine Niederlage, für Vettel ein Sieg.

Aktuell Spezielle Helm-Designs für Monaco-GP Vintage-Look mit Rennbrille

Acht Fahrer haben sich für den Grand Prix von Monaco besondere Helm-Designs anfertigen lassen. Wir zeigen Ihnen die Spezial-Helme in der Galerie.

Aktuell F1 GP Monaco 2021 - Ergebnis Training 2 Leclerc Schnellster, Schumi crasht

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich im zweiten Training mit der Bestzeit zurückgemeldet. Mick Schumacher sorgte für einen Abbruch der Sitzung.

Aktuell F1-Fotos GP Monaco 2021 - Mittwoch Erste Bilder aus dem Fürstentum

Die Formel 1 macht sich nach zwei Jahren Pause bereit für den Grand Prix von Monaco. Wir haben die ersten Impressionen.

Vettel löst die Bremse Mehr Bauch, weniger Kopf GP Portugal

Bei Sebastian Vettel ist der Knoten geplatzt. Der Ex-Weltmeister qualifizierte sich zum ersten Mal seit Silverstone 2020 wieder für die Top Ten.

Vettel-Trendwende lässt warten „Auto macht nicht was ich will“ GP Portugal

Sebastian Vettel gelang in Portugal noch nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Der Heppenheimer kämpfte mit seinem Auto und den äußeren Bedingungen.

1 2 3 ... 34 ... 65

Schon im Alter von drei Jahren ging Sebastian Vettel mit dem Motorsport auf Tuchfühlung. Sein Vater, Besitzer einer Zimmerei, hatte ihm einen 60-Kubikzentimeter-Bambini-Kart geschenkt, mit dem er später sogar erste Rennen fuhr. 2001 gewann er unter anderem die deutsche und europäische Junioren-Kartmeisterschaft. Trotz bestmöglicher Unterstützung durch seine Eltern war Vettel aus finanziellen Gründen früh auf externen Support angewiesen. Seine ersten Sponsoren: ein Alufelgen-Hersteller, ein Wodka-Importeur und Kartsport-Händler Gerhard Noack, der bereits Michael und Ralf Schumacher gefördert hatte. Zudem hatte Red Bull das Supertalent schon 1998 ins Förderprogramm aufgenommen.

Vettels Zeit im Formelsport

2003 kam der junge Heppenheimer bei Eifelland Racing unter und startete in der deutschen Formel BMW. Er wurde direkt Vizemeister und drehte im darauffolgenden Jahr mit Mücke Motorsport noch mehr auf. Aus 20 Rennen holte er 18 Siege – ein Rekord, den er zusätzlich zum Meistertitel feierte.

2005 ging's weiter in die Formel 3 Euroserie. Er erzielte sechs Podest-Plätze und belegte Rang fünf. Im selben Jahr kämpfte er sich beim Macau Grand Prix auf den dritten Platz. Seine zweite Saison in der Formel 3 Euroserie bestritt er 2006 für den französischen Rennstall ASM Formule 3. Dort musste er sich nur Teamkollege Paul di Rasta geschlagen geben und wurde Zweiter. Der Heppenheimer nahm zudem an zwei Wochenenden der Formel Renault 3.5 teil, entschied eines der Rennen für sich.

Viel wichtiger jedoch: Vettel erhielt einen Vertrag bei BMW Sauber. Der deutsche Rennstall engagierte ihn ab August 2006 als Formel-1-Testfahrer. Bei seinem ersten Freitags-Einsatz war er prompt der Schnellste.

Unerwarteter Aufstieg in die Königsklasse

2007 startete der Youngster zuerst für Carlin erneut in der Formel Renault 3.5. Zu Ende fuhr er die Saison nicht. Als Gesamtführender verließ er die Serie nach sieben Rennen. Der Grund: Da Robert Kubica, Stammfahrer bei BMW Sauber, nicht einsatzbereit war, kam Vettel in Indianapolis überraschend zu seinem F1-Renn-Debüt. Platz acht bescherte ihm dort direkt einen WM-Punkt. Da bei Sauber aber alle Stammplätze besetzt waren, sah sich Vettel nach Optionen um.

Ende Juli 2008 dann die Gelegenheit: Toro Rosso trennte sich von Scott Speed und präsentierte Vettel zum Grand Prix in Ungarn als dessen Nachfolger für die restliche Saison. Die ersten vier Rennen: enttäuschend. Beim chaotischen Regen-Rennen in Japan sorgte er aber dann für Furore, stieß mit unterlegenem Auto auf Rang drei vor. Allerdings krachte er während einer Safetycar-Phase wegen schlechter Sicht in Mark Webbers Heck. Ein Rennen später machte er den Fehler wieder wett, indem er in Shanghai – ebenfalls im Regen – auf Position vier durchs Ziel raste.

Als er 2008 während seiner ersten kompletten F1-Saison in Monza sowohl die erste Pole als auch den ersten Renn-Sieg holte und zudem konstant in die Punkte fuhr, hatten die Red-Bull-Verantwortlichen genug gesehen. WM-Achter im Toro Rosso? Dieser Junge gehörte ins A-Team! Und das Vertrauen für die Saison 2009 zahlte Vettel umgehend zurück, wurde er doch auf Anhieb Vize-Weltmeister.

Vier WM-Titel in Folge

Dann startete Vettel in die goldene Ära. Ab 2010 räumte er alles ab. In seiner zweiten Red-Bull-Saison sicherte er sich bei einem dramatischen Finale im Duell mit Ferrari-Pilot Fernando Alonso den Titel – als bis dahin jüngster Weltmeister aller Zeiten. Ein Jahr später folgte der zweite Streich, diesmal jedoch weniger dramatisch. Mit elf Siegen und 15 Pole Positions dominierte er das Motorsport-Oberhaus und krönte sich wieder zum Champion.

2012 machte es Vettel zur Freude der neutralen Fans spannender. Ein holpriger Saisonstart und zwischenzeitliche Technik-Probleme sorgten zur Sommerpause für einen scheinbar unaufholbaren Rückstand. Doch mit einem sensationellen Schlussspurt zog Vettel kurz vor Ende der Saison an Dauer-Konkurrent Alonso vorbei. Im dramatischen Sao-Paulo-Krimi, bei dem Vettel in eine Kollision verwickelt wurde, kämpfte er sich gerade so auf Rang sechs ins Ziel. Das reichte, um den Titel-Hattrick klar zu machen.

Und Vettel tat es 2013 nochmal. 13 Renn-Siege fuhr der Heppenheimer ein. Innerhalb einer Saison war das zuvor nur Michael Schumacher gelungen. Titel Nummer vier war dementsprechend wieder eine klare Angelegenheit. Zwischen Vettel und dem zweitplatzierten Alonso lag letztlich ein Punktekissen von 155 Zählern.

Ende der Erfolgs-Ära und Wechsel zu Ferrari

2014 flachte der Hype ab. Durch ein neues Motoren-Reglement fuhr Vettel im Red Bull plötzlich hinterher. Darüber hinaus machte ihm sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo das Leben schwer. Pole Positions oder Siege? Fehlanzeige. Mit vier Podest-Platzierungen beendete er das Jahr auf Rang fünf – intern geschlagen durch Ricciardo, der Dritter wurde. Der vorherige Dauer-Champion zog die Ausstiegs-Klausel seines Vertrags und wechselte 2015 zu Ferrari.

Nur zu gerne wäre Vettel bei der Scuderia der zweite Schumacher geworden. Und ja, die Debüt-Saison in Rot lief durchaus vielversprechend. Zwölf Podiums-Plätze, darunter zwei Siege, reichten für Rang drei in der Gesamtwertung – kein schlechtes Resultat für das Eingewöhnungs-Jahr.

Vom Titel-Aspiranten in die sportliche Krise

2016 sprang für Vettel und auch für dessen Teamkollege Kimi Räikkönen allerdings kein einziger Sieg mehr raus. Letzten Endes wurde er Vierter – übrigens hinter seinem Ex-Red-Bull-Kontrahenten Ricciardo. Die beiden Mercedes-Piloten Rosberg und Lewis Hamilton an der Spitze: ohnehin außer Reichweite.

Doch der Heppenheimer griff nochmal an, schloss die folgende Saison als Vizemeister ab. In die Sommerpause war er zuvor sogar als Spitzenreiter gegangen. Aber ganz nach oben reichte es am Ende einfach nicht. Zu konstant fuhr Hamilton, zu schnell dessen überlegener Mercedes-Bolide. Ferrari hingegen ging die Luft aus.

Die Saison 2018: Ein Abbild des Vorjahrs. Das Resultat? Erneut Zweiter hinter Hamilton. Danach ging es bergab. Im kaum mehr konkurrenzfähigen Ferrari belegte Vettel 2019 nur noch den fünften Platz.

Vor der Saison 2020 gab der Heppenheimer gemeinsam mit Ferrari bekannt, dass er nach dem Jahr zum Aston Martin F1 Team wechsle. Die Luft war raus. Sein einziges Podium erzielte er beim Großen Preis der Türkei. Insgesamt fuhr Vettel nur siebenmal in die Punkte. Letztlich reichte es nur noch für Rang 13 – ein Abschied von der Scuderia, den sich alle anders vorgestellt hatten.

Bei Aston Martin wagt Vettel 2021 nochmal den Neuanfang.