Vettel-Ferrari heißt Margherita

Konkurrenz witzelt über Pizza-Ferrari

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Australien - Melbourne - 17. März 2016 Foto: sutton-images.com 23 Bilder

Sebastian Vettel hat die Katze aus dem Sack gelassen: Sein 2016er Ferrari hört auf den Namen "Margherita". Dafür durfte sich der Pilot bei der Pressekonferenz in Melbourne viel Spott anhören. Die Frage lautete: Wer nennt sein Auto denn nach einer Pizza?

Die Zeremonie hat Tradition. Kurz vor dem Saisonauftakt in Melbourne sucht sich Sebastian Vettel zusammen mit seinen Mechanikern stets den Namen für seinen Dienstwagen aus. Bei Red Bull sind dabei so verrückte Kreationen wie Kinky Kylie oder Randy Mandy herausgekommen. Sein erster Ferrari aus dem Vorjahr hörte auf den Namen Eva.

Bereits am Dienstag hat sich das Tauf-Gremium auf den Namen "Margherita" geeinigt. Der Entscheidung machte am Donnerstag (17.3.2016) im Fahrerlager von Melbourne wie ein Lauffeuer die Runde. Die häufigste Reaktion: "Wer nennt sein Auto denn nach einer Pizza?"

Vettel mag Namen "Margherita"

Doch Vettel wiegelte ab: "Es ist nicht nach einer Pizza benannt. Wenn man nach dem Begriff Margherita sucht, kommt als erstes Ergebnis der Name." Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo witzelte zunächst, dass Vettel wohl eher den Cocktail "Margarita" als Vorlage im Kopf hatte. Als Vettel dann noch einmal nach dem Grund für Margherita gefragt wurde, fiel ihm der Australier grinsend ins Wort: "Weil es eine Pizza ist!"

Doch Vettel blieb ganz cool und ließ sich seinen Ferrari nicht schlechtreden: "Es hat verschiedene Gründe. Wir geben dem Auto jedes Jahr einen Namen. Letztes Jahr war es Eva, dieses Jahr einfach Margherita. Wir sind zufrieden mit der Entscheidung."

Wird Ricciardo wieder Vettel-Teamkollege

Der Schlagabtausch mit Daniel Ricciardo war damit aber noch nicht beendet. Als der Lokalmatador auf die Gerüchte eines Wechsels zu Ferrari angesprochen wurde, grätschte Vettel dazwischen: "Ich werde aber nicht mit Dir in der Boxengasse tanzen, falls Du Dich darauf schon gefreut hattest". Vettel sprach damit auf die Tanzeinlage von Ricciardo und Red Bull-Kollege Daniil Kvyat während der Regenpause letztes Jahr in Austin an.

Ricciardo konterte: "Ich suche einen Teamkollegen, der mir mehr bieten kann". Worauf Vettel wieder zum alten Thema zurückkehrte: "Ich könnte Dir eine Margarita anbieten." Ricciardo äußerte die Vermutung, dass Vettel ihn gar nicht als Teamkollegen haben will. Doch der Deutsche wiegelte ab: "Unser gemeinsames Jahr bei Red Bull war sehr gut für ihn, nicht so gut für mich. Das galt aber nur für die Ergebnisse auf der Strecke. Abseits kann ich mich nicht an Probleme erinnern."

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