Sebastien Buemi bleibt Red Bull-Tester

Kontinuität im Red Bull-Simulator

Sebastien Buemi Barcelona F1-Test 2012 Foto: xpb 16 Bilder

Sebastien Buemi bleibt auch 2013 offizieller Red Bull Test- und Ersatzfahrer. Die Hoffnungen des 24-Jährigen auf ein Stammcockpit in der Formel 1 erfüllten sich nicht.

Sebastien Buemi bleibt nach seinem Rauswurf bei Toro Rosso 2011 noch ein weiteres Jahr in der Red Bull-Warteschleife. Wie in der Vorsaison wurde der Schweizer als offizieller Ersatzpilot nominiert, falls Mark Webber oder Sebastian Vettel einmal ausfallen sollte.

Buemi muss weiter auf Renneinsätze warten

Als Testfahrer ist Buemi auch für die Weiterentwicklung und die Abstimmung des Autos zuständig. Da die offiziellen Testfahrten vor der Saison aber auf nur zwölf Tage begrenzt sind und während der Saison nicht getestet wird, besteht die Hauptaufgabe von Buemi auch weiterhin darin, technische Updates im Windkanal von Milton Keynes zu erproben.

Statt einem weiteren Jahr auf der Red Bull-Ersatzbank wollte Buemi eigentlich lieber wieder Rennen fahren. Der 24-Jährige hatte sich lange Hoffnungen auf einen Platz bei Force India oder Caterham gemacht. Doch dort hagelte es zuletzt Absagen für den 55-fachen Grand Prix-Teilnehmer.

Red Bull setzt auf Kontinuität

"Ich kenne alle bei Red Bull und generell ist es immer gut, ein weiteres Jahr bei einem Team zu bleiben. Natürlich will ich wieder Rennen fahren, aber hier kann ich bei der Arbeit mit dem Team weiterlernen. Ich werde die ganze Saison über bei der Entwicklung des Autos helfen und sowohl in der Fabrik als auch an der Strecke mein Feedback geben", so Buemi zu seiner Vertragsverlängerung.

Bei Red Bull ist man zufrieden, ein weiteres Jahr mit dem Schweizer arbeiten zu können. "Wir freuen uns, dass Sebastien in der kommenden Saison weiter als Test- und Ersatzfahrer zur Verfügung steht. Er ist schon 2004 zum Red Bull Junior Team gestoßen und hat mit Red Bull Racing 2008 und 2012 zusammengearbeitet. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Teams und wird über die gesamte Saison wichtige Simulator-Arbeit leisten", erklärte Teamchef Christian Horner.

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